Ich selbst bin nicht im Gastgewerbe aktiv tätig, pflege jedoch intensiv meine langjährigen Hobbys: Wein - Essen - kubanische Zigarren!
Die meisten meiner Einschätzungen bzw. Restaurant-Erlebnisberichte (von Kritiken möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen) veröffentliche ich erst nach wiederholten Besuchen desselben Restaurants.
Ich unterscheide im Wesentlichen zwei Kategorien: Solche, die im Gault-Millau und Guide Michelin eingetragen sind und Übrige. Bei Ersteren lege ich wesentlich strengere Bewertungsmaßstäbe an, weil sich die Preisgestaltung hier in höheren Sphären bewegt. Daraus folgt: Höhere Preise - höhere Leistungsanforderungen!
Darüber hinaus gibt es Lokalitäten, die ich zwar besuche, aber grundsätzlich nicht bewerte. Und letztendlich auch noch diejenigen, deren Besuch für mich überhaupt nicht in Frage kommt.
Das Wort "lecker" kann ich auf den Tod nicht ausstehen und es ist für mich wie für den Stier das rote Tuch. Drückt es doch in erbärmlicher Weise die Unfähigkeit aus, sich bezüglich der Qualität eines Produktes oder Gerichtes gebührend verbal ausdrücken zu können. In ganz ähnlicher Weise verhält es sich mit dem Wort "billig". "Billig" ist mir viel zu billig und "Billig" kann ich mir nicht leisten! Gerade in letzter Zeit gilt wieder verstärkt: "Billig" wird uns noch teuer zu stehen kommen.