Salz aus dem Meer - wirklich so gesund?
von DerSilberneLoeffel (168) | Zur letzten Seite springen | beobachten
12.01.2012 12:31 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
Schließlich wird da Meerwasser in Becken geleitet, ohne dass dieses vorher gereinigt wird. Somit müssten sich ja die Schadstoffe aus dem Meer schlussendlich auch im Salz wieder finden.
Weiß da jemand mehr, wie ist Eure Haltung zu Meersalz (Himalayasalz aus Polen lassen wir mal außen vor ;-)
12.01.2012 13:34 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377
Ich kann mir aber vorstellen, dass so eine Saline beim Eintreffen einer Öllache
schon ganz schnell geschlossen wird ;-)
Andererseits, überleg mal woher denn die unterschiedlichen Geschmacksnuancen
beim Speisesalz herkommen sollen? Reines „Kochsalz“ also NaCl schmeckt eben
nur nach „Salz“! Erst durch die „Verunreinigungen“ kommen die unterschiedlichen
„Aromen“ mit dazu. Das gilt sowohl für das Steinsalz (egal wo es herkommt) wie
auch für unser heutiges, frische Meersalz. Das Steinsalz ist halt nur vor Millionen
von Jahren (meist auch aus Meerwasser) entstanden und wurde durch Verwerfungen
mal kurz „zwischengelagert“ und dadurch auch steinhart. Also, solange da keine
schwarzen Klumpen im Fleur de sel sind sollte das in Ordnung sein.
Übrigens, das ist auch der Grund warum mich ein MHD auf dem Kochsalz
nicht im Geringsten interessiert, ich rege mich nur über die Blödheit unserer
Reglementierungsbeamten auf!
12.01.2012 14:42 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
Lobacher, mir ging es weniger um die Ölklumpen, die kann ich mit bloßem Auge zur Not noch erkennen. Mir ging es mehr um die Schwebstoffe (PVC, PET, PE, PS etc.), die sich im Meerwasser immer mehr anreichern. Im Prinzip nehme ich doch mit dem Salz genau diese Schwebstoffe auf und führe die meinem Organismus zu. Klar, der Dreck macht den Geschmack (leicht überspitzt), aber ich finde es irgendwie gruselig, einen Chemiecocktail (im Extremfall) zu mir zu nehmen, der in der Auswirkung nicht übersehbar ist. Du weißt ja aus unserer persönlichen Korrespondenz, warum ich da sehr darauf achten muss. Früher hätte ich das mit einem Lächeln abgewunken, aber heute muss ich das leider anders sehen.
12.01.2012 14:50 | von Grüne Soße (25) | Registriert seit: 22.07.2011 | Beiträge: 81
Öl und alles andere in die Richtung riecht aufgrund des hohen Dampfdrucks deutlich, man würde es sofort erkennen, sofern man es nicht sieht. Zudem würde es in den Becken die Kristallisation behindern, sodass man es sicherlich raushält.
Alle "salzartigen" Schadstoffe kristallisieren mit dem Salz aus sobald deren Löslichkeitsprodukt unterschritten wird. Sie werden aber mit den Speisen wieder verdünnt und zwar unter die Ausgangskonzentration, da die Speisen sonst zu salzig wären.
Schwermetalle, DDT usw. reichern sich über die Nahrungskette im Fisch an. Da können u.U. kritische Konzentrationen erreicht werden. Im Meerwasser meines Erachtens eher ncht.
In der Tat ist es aber so, dass einfaches (20ct) Salz eines der reinsten Lebensmittel ist, ebenso wie Raffinadezucker.
12.01.2012 15:04 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377
Ist schon klar was Du gemeint hast und wie gesagt, so Unrecht hast Du mit Deiner
Annahme ja wirklich nicht. Man muss allerdings auch die Größenverhältnisse mit
ins Kalkül ziehen. Wenn im Meersalz etwa 1 bis 3 % „Fremdstoffe“ enthalten sind,
dann sind das ja zum größten Teil andere Mineralsalze, evtl. etwas Algen und anderes
Kleingetier biologischen Ursprungs. Wenn dann noch evtl. anderer kleinstgeschredderter
Industriemüll dabei sein sollte, dann sind das Mengen bei denen ich mir nicht sicher
bin ob man die überhaupt noch nachweisen kann. So, und dann nehmen wir dieses Salz
ja auch nicht in Unmengen zu uns, also nochmal minimiert.
Ich meine wir können uns dieses Meersalz schon noch gönnen. Die sichere Seite scheint
dann aber doch noch das Steinsalz zu sein, das entstand als es uns Menschen noch nicht
gab! Aber auch hier wieder die Ausnahme, wenn es industriell hergestellt wurde, sind meist
noch Zusatzstoffe dabei, die die Rieselfähigkeit erhalten oder die beim Reinigen zugesetzt
wurden. :-(
12.01.2012 15:34 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494
Vernachlässigbar???? Für mich nicht.
Wie steht es denn mit der jahrzehntelangen, und heute noch andauernden!! ; Verklappung der Chemieabfälle??
Die verteilen das nicht auf dem ganzen Globus, sondern in einem relativ kleinen begrenzten Gebiet.
Habt ihr die Missbildungen an den Fischen schon vergessen?
Warum werden heute noch alle Heringe über das Leuchtband gezogen um nach diesen Dingern zu suchen ( habe den Namen vergessen)
Ich bevorzuge , im Allgemeinen, Steinsalz aus eben diesen Gründen.
12.01.2012 16:16 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861
Mir hatt mal jemand erzählt das hierzu die gebrauchten Toner Kartuschen ausgwaschen werden und dieses zum binden von Jodsalz verwendet wird ??
12.01.2012 16:30 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494
Was ist mit der rasant zugenommen Zahl von Menschen, die in Riesenstädten wohnen und deren Abwässer ungeklärt pausenlos ins Meer fließen?
Seht Euch mal die Bevölkerungsexplosion an.
Stat 1 Million Einwohner heute 20 oder 30 !!
Das wäre früher ein ganzer Staat.
Immer noch keine kritischen Konzentrationen?
12.01.2012 16:32 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377
glaub doch nicht so einen Schmarrn, da wollte Dich doch nur jemand auf den Arm nehmen!
Kopie aus: http://www.naturkost.de/basics/p11124.htm
Konventionelle Produkte:
Mit künstlichem Jod angereichertes Tafelsalz. Verwendung in Backwaren und Wurst (nicht extra deklariert) verbreitet.
Biologische Produkte:
Mit Kaliumjodat angereichertes Speisesalz gibt es auch im Naturkostladen. Manche Hersteller greifen aber lieber zur natürlichen Jodquelle und versetzen Speisesalz mit jodreichem Algenpulver. Dabei orientiert man sich an der gesetzlichen Norm von 20mg/kg. Natürliche geringfügige Schwankungen um wenige Milligramm nach oben oder unten seien unvermeidbar, würden aber regelmäßig kontrolliert.
12.01.2012 16:39 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
Pfanni, soweit ich weiß, fallen beim Recycling von Druckfarben und Katalysatoren Jodprodukte ab. Die werden dann von den Salzherstellern verwendet. Aber die Tonerabfälle werden nicht in unser Essen verbracht. Ich kann mir eher vorstellen, dass das Jod ausfällt bei diesen Vorgängen, dabei aber recht rein bleibt. Unser Lebensmittelrecht ist ja ziemlich streng, was Salz angeht.
12.01.2012 16:53 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949 | zuletzt aktualisiert von DerSilberneLoeffel (168) am 12.01.2012 16:54
http://merkurius.alfahosting.org/bilder/jodsalz.pdf
12.01.2012 17:12 | von schmankerl57 (20) | Registriert seit: 05.09.2007 | Ort: Neustadt | Beiträge: 286
"Wer gegen ein Minimum an Aluminium immun ist, der hat die
Aluminiumminimumimmunität" :-))
12.01.2012 17:43 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377
„Eier sind eigentlich nichts weiter als der Menstruationsabfall von
weiblichen Hühnern und enthalten pro Stück mittlerer Größe in
etwa dieselbe Menge an Fäulnisbakterien wie ein Kilogramm eines
qualitativ durchschnittlichen Hundehaufens - “
Das Ganze ist dann noch mit einem Ausrufungszeichen versehen!
Also bei aller Liebe, aber hier hört mein Verständnis wirklich auf.
Das gleicht ja schon einer Sekte mit Verschwörungstheorien?
Über die allgegenwärtige "Jodierung" kann man sicherlich geteilter
Meinung sein, aber doch nicht auf so eine Art.
12.01.2012 18:46 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
12.01.2012 19:01 | von rosambo (60) | Registriert seit: 01.05.2008 | Ort: Braunschweig | Beiträge: 1675
12.01.2012 19:59 | von Till_Eulenspiegel (17) | Registriert seit: 13.03.2011 | Ort: Essen | Beiträge: 80 | zuletzt aktualisiert von Till_Eulenspiegel (17) am 12.01.2012 20:01
Jau, da hast Du vollkommen Recht.
Ich bin heute in Essen durch den A40 Tunnel gefahren, Stau. Ich hab mehr Schadstoffe eingeatmet als ich durch Salz und Konsorten an einem Tag durch meine Art mich zu ernähren oral zu mir nehmen würde.
Selbstverständlich soll man darauf achten, was man isst und wie man sich ernährt. Der größere Belzebub ist m.E. die Angst, der psychische Druck, ob Nahrungsmittel X mit Schadstoff A kontaminiert ist oder ob nicht doch die Kombination Y mit B besser wäre. Angst verhindert Unbeschwerdheit, Entspannung und Glücksgefühle. Wir leben in einer industriell geprägten Umgebung. Schadstoffe sind an der Tagesordnung und um die Konzentration zu minimieren ist es sinnvoll, sich vielseitig zu ernähren und um manche Sachen einen großen Bogen zu machen.
Ich benutze Meersalz weil es nicht so aggressiv ist wie Industriesalz. Man dosiert nicht so schnell über. Außerdem meine ich, und das ist subjektiv, dass Fleur de Sel der besseren Art eine Delikatesse ist. Aber bitte nicht für das Nudelwasser;-))
Es gibt wahrlich andere Baustellen an denen wir arbeiten sollten - Gen manipulierter Mais bzw. Soja bei der Fütterung von amerikanischem oder argentinischem Beef z.B. - Mein ja nur, falls ihr unbedingt Themen sucht.
12.01.2012 20:44 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
12.01.2012 21:40 | von Till_Eulenspiegel (17) | Registriert seit: 13.03.2011 | Ort: Essen | Beiträge: 80 | zuletzt aktualisiert von Till_Eulenspiegel (17) am 12.01.2012 21:44
Wollte Dir da jetzt nicht zu nahe treten, tschuldigung. Wie definierst Du denn "manche Stoffe"?
Ich muss auch @Grüne Soße bei seinem Fazit ("dass einfaches (20ct) Salz eines der reinsten Lebensmittel ist, ebenso wie Raffinadezucker.") Recht geben. @Wastel ("die in Riesenstädten wohnen und deren Abwässer ungeklärt pausenlos ins Meer fließen?") kann ich verstehen, aber nervös werde ich bei den Substanzen, die unsere modernen Klärsysteme nahezu 100%ig passieren, wenn im Trinkwasser aus Ufer filtriertem Flusswasser Antibiotika, Hormone, Arzneimittelrückstände, Moschusverbindungen gefunden werden. Aber ist das ein Grund, es nicht zu trinken? Nö!!!
12.01.2012 21:54 | von Grüne Soße (25) | Registriert seit: 22.07.2011 | Beiträge: 81
Wenn es hart auf hart geht, würde ich ein (Siede-)Salz eines namhaften Markenherstellers (vernünftige Laboruntersuchungen im Blick) nehmen und darauf achten, dass auch keine Nano-Partikel enthalten sind. Hier hat man eine hohe Reinheit.
12.01.2012 22:15 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
@Grüne Soße, bisher nehme ich das Bad Reichenhaller, aber eben nur in homöopathischen Dosen.
Tja, zum Thema Kläranlagen... Ein ehem. Kumpel betreibt eine Landwirtschaft, hat Felder in der Nähe eines größeren Flusses, der regelmäßig im Herbst und im Frühjahr über die Ufer tritt, auch auf seine Felder schwemmt. Und dieser Kumpel hat früher (ist noch nicht so lange her) Klärschlämme aus der Kläranlage abgeholt und auf das Feld ausgebracht. Soweit - so erlaubt. Schließlich überwachen die Ämter (Landwirtschaftsamt in diesem Fall, soweit ich noch weiß) die Proben, die ein Bauer regelmäßig vom Feld selber(!) ziehen muss. Na, wie auch immer, er hat aus Bequemlichkeitsgründen die erlaubten Dosen immer überschritten, einfach mehr auf das Feld laufen lassen. Im Herbst wurde der erste Teil weggeschwemmt, im Frühjahr der Rest, vor der Saat konnte eine saubere Probe gezogen werden.
Warum wir dann überhaupt eine Kläranlage dazwischen geschaltet haben? Das frage ich mich seit Jahren. Kurz: was in der Kläranlage rausgefiltert wird findet so seinen Weg schneller in unser Wasser zurück als wir denken. Nur mal so als Denkanstoß.
Das mit den Arzneimittelrückständen, die Till anspricht, das ist teilweise im bedenklichen Maß nachgewiesen worden. Vielleicht ist es besser, wenn man Manches im Leben nicht erfährt. Dumm aber, wenn man ein paar Stunden oder Tage später die Reaktion erleben muss. Da wird man einfach vorsichtig. Und wie immer macht die Dosis eben auch das Gift.
12.01.2012 22:24 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377
ganz wo anders, nämlich im unterschiedlichen Wissensstand! Das ist jetzt in
keiner Weise irgendwie abwertend oder diskriminierend gemeint, es ist Fakt.
Jeder von uns ist in seiner Sparte ein Könner, nur eben nicht auch in der des
anderen, ich hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.
Warum so geschwollen? Wir waren in den 50er Jahren in der Lage mit unseren
Untersuchungsmethoden einen Würfel Zucker in einer Badewanne voll Wasser
nachzuweisen. Inzwischen sind unsere Chemiker in der Lage diesen Zuckerwürfel
im Bodensee nachzuweisen! Diese Dimensionen sind für einen normal denkenden
Menschen einfach nicht mehr greifbar. Das wäre noch nicht so schlimm, schlimm
wird es erst durch unsere Medien, die – obwohl noch weniger Ahnung von der
Materie – hier ihre Auflagen puschen durch absolut unqualifizierte Artikel über
die Apokalypse unserer Industrie. Wenn dann WIRKLICH Kritisches geschieht
dann sagt jeder „jou is mal wieder was“ ... und es wird nicht mehr Erst genommen.
Aber zurück zum Thema Meersalz und evtl. Schadstoffe darin, für die absolute
Mehrheit der Verbraucher ist das ganz sicher kein Thema. ABER es gibt definitiv
Personen die auf bestimmte Inhaltsstoffe - auch in kleinsten Mengen – achten
müssen. Sind diese Stoffe bekannt, dann kann man das heute eigentlich recht gut
in den Griff bekommen. Normalerweise sind die Inhaltsstoffe ja deklariert und bei
den Produkten wo es nicht bekannt ist entweder vorsichtig „testen“, untersuchen
lassen oder sein lassen.
Für mich persönlich sind diese „Rieselfähigkeitsstoffe“ und diese „Jodierung“ im
Speisesalz wesentlich unwegsamer wie die „Schadstoffe“ aus dem Ozean (dessen
Inhalt mir für eine Prozentberechnung leider nicht zur Verfügung steht ;-) )
12.01.2012 22:35 | von ela_hund (39) | Registriert seit: 21.03.2006 | Beiträge: 96
Sorry - aber es gibt schon einen Riesenunterschied zwischen dem Steinsalz und dem Meersalz.
Man öffne nur einmal das Glas mit dem Meersalz - und rieche daran - es riecht frisch, nach Meer -
und nicht so stumpf wie das übliche Salz aus der Tiefe.
Ich kaufe mir immer die Tüten mit dem grauen Meersalz , das ein wenig feucht ist und in
Frankreich in den Supermärkten im untersten Regal zu finden ist.
Das Fleur de Sel hat auch nur seine Berechtigung als "Darüber gebröseltes" -
das zarte Knacken der hauchfeinen Blättchen auf einem frischen Ei-Dotter,
genial :-))
Preislich lohnt sich ein Einkauf bei unseren westlichen Nachbarn immer -
da kostet das bretonische Salz nur einen Bruchteil dessen, was die Feinkostläden
hier in Deutschland dafür verlangen.
12.01.2012 23:02 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
@ela_Hund, durch eine gut viermonatige Fast-Null-Diät nehme ich momentan einzelne Lebensmittel viel intensiver wahr als früher. Du sprichst den Geruch an, der ist bei normalem Siedesalz fast unerträglich nach diesem Geruch, was wir allgemein als "Chlorgeruch" bezeichnen. Ich muss aus der Küche, solange das Chlor in NaCl die Stoffe in Wasser und Brühe etc. zerlegt. Oder Schokolade. Da strömt teilweise ein extrem penetranter Geruch an Silagefutter raus. Klingt blöd, ist aber leider wirklich so. Viele Nahrungsmittel sind mir im Moment nur naturbelassen oder in Kombination möglich. Früher war das anders, bei McDonalds essen - kein Problem. Tütensuppe? Ach, zwischendurch geht das schon.
Graues feuchtes Salz aus Frankreich? Da stand ein 5-kg-Eimer in der Küche. Heute? Ekelt mich der Geruch an, habe das verschenken müssen. Das Geld für die Lebensmittel spielt im Moment nur eine untergeordnete Rolle, ich muss einfach sehen, was mir gut tut. Und ich kann Dir genau sagen, wenn ein Gastronom Hefeextrakt/Glutamat einsetzt. Hat man mir nicht geglaubt, bis ich es vorgeführt habe :-( Kein schöner Anblick.
Auch die Gewürze müssen momentan recht rein sein, ich vertraue da auf die Firma WIBERG aus Österreich, damit habe ich keine Probleme.





