Rote Karte im Sternerestaurant

von trimalchio (35) | Zur letzten Seite springen | beobachten

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12.10.2011 20:43 | von trimalchio (35) | Registriert seit: 21.01.2010 | Beiträge: 2 | zuletzt aktualisiert von momaRK (18) am 13.10.2011 12:40

ACHTUNG: bearbeitet von momaRK.

Hier stand die seit Jahren beliebte Urban Legend von dem Zettelchen im Sternelokal, mit dem man Hausvebot bekommt.
Da meines Wissens nach noch nie jemand einen solchen Zettel zum Beweis vorlegen konnte (bei Schuhbeck gibt's immerhin 5000,- Euro dafür), handelt es sich wohl um ein Märchen, was leider bei den betroffenen Restaurants wirtschaftliche Folgen haben kann.
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13.10.2011 00:31 | von rosambo (60) | Registriert seit: 01.05.2008 | Ort: Braunschweig | Beiträge: 1675

Meine Besuche derartiger Etablissements liegen schon einige Jahre zurück und ich musste Gott sei Dank keine derartigen Erfahrungen machen, obwohl ich immer bei meiner Frau probiert habe, wenn sie etwas anderes gegessen hat als ich und umgekehrt. Allerdings wäre ich bei Erhalt eines solchen Schreibens stante pede ins Restaurant zurückgegangen und hätte kurz um die Aufmerksamkeit der Gäste gebeten und sie über den Sachverhalt aufgeklärt.
Eine Rücknahme des Schreibens und eine Entschuldigung wäre Voraussetzung dafür gewesen, dass die Sache nicht am gleichen Abend an die Presse gegangen wäre. Das darf ja wohl nicht wahr sein. Unnötig zu sagen, dass dieser ‚Laden’ für mich und meine Freunde und Geschäftspartner gestorben wäre.
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13.10.2011 08:56 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

OMG! Erstens ist dieses Gerücht schon seit Jahren unterwegs, erst hat es Lafer getroffen.Zweitens ist momentan Schuhbeck in der Mache - immer mit dem gleichen Schmarrn. Schuhbeck hat mittlerweile 5.000 Euro je vorgelegtem Brief ausgelobt für denjenigen, der ihm dieses Pamphlet im Original überläst.

In einem Blog, in dem ich zufällig mitlese, hat die Betreiberin von ihrer besten Freundin berichtet, die so einen Brief angeblich bei Schuhbeck zugesteckt bekommen haben soll. Sie hat das selbst erlebt etc... Nun, der Blog bekam Post von Schuhbeck und hat den Bericht zurückgenommen, nachdem wohl niemand bereit war, das zu bezeugen oder zu belegen.

Der Ruf ist schnell zerstört, besonders mit der freudigen Verbreitung solcher Nachrichten. Ich kann mir nur denken, dass wohl ein unzufriedener oder neidischer Gast dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat. Und jedes Mal werden die Anschuldigungen phantastischer. Ich glaube solche Dinge erst, wenn ich die Zettel im Original sehe.

Und mal ehrlich - wer hält Lafer und/oder Schuhbeck für so blöd, den hart erarbeiteten Ruf so fahrlässig zu zerstören?

Andererseits, manchmal wünschte ich mir schon im Restaurant um die Ecke, dass solche Zettel und Hausverbote erteilt würden.
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13.10.2011 09:49 | von x2x (15) | Registriert seit: 26.01.2011 | Beiträge: 284 | zuletzt aktualisiert von x2x (15) am 13.10.2011 09:51

1.) Wenn" Lafer, Schubeck & Co" solche Vorgehensweisen wirklich praktizieren würden, wäre dieses schon in der Öffentlichkeit bekannt geworden. 2.) Trimalchio stellt hier umfangreich diese Story vor. Bevor er jedoch hier berichtet "erzählte uns ein guter Freund", "berichtete ein bekanntes Ehepaar" und eine Dunkelziffer unterstellt, hätte er sich doch ganz einfach den angeblichen Brief zeigen lassen können. 3.) Die Übermittlung von Erfahrungen und Erlebnisse "Dritter" ist immer mit Vorsicht zu betrachten. 4.) In welchem Zusammenhang dann das Beispiel "Menue für Gäste bis 29 Jahre" steht, erschließt sich nun in keinster Weise. Dabei handelt es sich um eine Marketingidee, ob gut oder schlecht, darüber kann man diskutieren. Sie ist allerdings mit dem "Hausverbot-Brief-Thema" nicht vergleichbar. Hier stellt Trimalchio einen Zusammenhang her, der vorsichtig formuliert grenzwertig ist.

Fazit für mich, zunächst gilt wie bei Justitia die Unschuldsvermutung. Wie =DerSilberneLoeffel= schon geschrieben hat, erst einmal einen solchen Brief im Original vorlegen, bevor man berichtet was "Dritte" erzählt haben. Lafer, Schubeck & Co sind nicht nur Köche, sondern auch gute Marketingmanager die sehr genau wissen, wie Vermarktung funktioniert. Sicherlich nicht unter Anwendung solcher "Hausverbot-Briefe".

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