Praxisberichte Schlemmerblock / Gutscheinbücher

von Mikel (242) | Zur letzten Seite springen | beobachten

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04.02.2010 23:55 | von Mikel (242) | Registriert seit: 10.02.2007 | Ort: Benningen am Neckar | Beiträge: 90

Hallo,

nach dem Versuch von Gourmetkoch0712 hier mal ein paar Erfahrungen zu sehen, versuche ich es mit neuem Titel nochmal.

Schreibt mal von euren Erfahrungen in Restaurants mit einem der verschieden Gutscheinbüchern (Gr. der Portionen, Freundlichkeit der Bedienung, Marketing des Personals, andere Besucher mit Guscheinbüchern, etc.).

An alle die noch nie ein Gutscheinbuch verwendet haben die Bitte hier keine prinzipielle Diskussion zu eröffnen (gab es immer schon öfters).

Von meinen Erfahrungen berichte ich dann gerne in ein paar Tagen.

Grüße

Mikel
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05.02.2010 09:33 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

Gut zehn Jahre ist es her, es war unser zweites Essen vom Block. Ebern, Rk war mir noch unbekannt - "ich brauchte das Geld". Geiz war noch nicht geil, sparen aber angesagt, sollte es doch in die Selbständigkeit übergehen. Das erste Essen in einer Coburger Pizzeria - lecker, kein Unterschied zu den sonst gewohnten Portionen. Aber: Geld gespart. Prima Sache, der Block.

Ganz anders dann beim zweiten Essen: drei Mal Grillteller bei uns am Tisch. Zweimal am Nachbartisch, ohne Gutscheinheft. Die Anzahl der Fleischstücke war exakt die gleiche wie die am Nachbartisch. Aber die Größe? Jedes Fleisch war nochmals durchgeschnitten, aus einer Portion waren somit zwei geworden. Das war eigentlich unser krassestes Erlebnis, zumal auch so eindeutig. Nachfolgende Besuche waren unterschiedlich. Besonders die Servicemenschen haben uns oft nachrangig behandelt. Gelegentlich waren die Portionen deutlich kleiner als zu sonstigen Besuchen. warum ein Wirt erst mit einer Freiportion Werbung macht und das dann so vergeigt - keine Ahnung.

Für uns ist das Thema sowieso erledigt, sind doch immer weniger Restaurants dabei, die wir gerne besuchen gehen würden. Und auch wenn wir nur eine Portion bezahlen müssten - bei den meisten Lokalen reizt uns nicht einmal dieses.
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05.02.2010 14:04 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

Januar 2010 : griechisches restaurant Ludwigshafen. Am Telefon reserviert und Schlemmerblock erwähnt ... im Lokal kam dann der Spruch : Inhaber hat gewechselt, gutschein nicht mehr gültig ... wir sind darauf gegangen, konnten das restaurant hier bei RK nicht bewerten, da es ja gegen den Grundsatz verstößt " dort nicht gegessen " ... Eine schlelchte Erfahrung !!

anderes Beispiel : Hotel Alexandros in Käfertal Januar 2010 : Am Telefon reserviert und Schlemmerblock erwähnt .... im Lokal sehr freundlich bedient, Speisen 1a (siehe Bewertung) Größe der Speisen 1a (siehe Bewertung) ... Gutschein musste nicht beim bezahlen mitabgegeben werden, sprich wir können gerne noch ein paar male kommen und 2:1 Essen .... Eine wunderbare Erfahrung !!

anderes beispiel : House of India 2010 : Am Telefon reserviert und Schlemmerblock erwähnt .... im Lokal etwas unfreundlich bedient ..... extrem wenig und sehr kleine Fleischstückchen, am Nachbartisch waren die Portionen größer .... Abschlusslikör wurde uns ausgeschenkt, aber nach Info der Bedienung (1 Essen umsonst) wieder weggestellt .... man kommt sich als nicht gern gesehenen Gast vor .....


Heute abend Il Mediterrano (gehobene Gastronomie) vorhin telefonisch reserviert (20.00 Uhr) und Schlemmerblock erwähnt, sehr guter 1. Eindruck ..... mal schauen wie es wird :-)
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06.02.2010 00:26 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

Komme gerade vom Lokal, war sehr gut !! Schnitt mind. 4,0 :-)

werde eine Nacht überschlafen und morgen bewerten .. wünsch Euch alle eine gute Nacht !!
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26.04.2010 04:17 | von Scheibelhund (92) | Registriert seit: 16.10.2008 | Ort: Nürnberg | Beiträge: 20

Also ich käme mir wie ein lästiger Schnorrer vor, wenn ich mit einem Gutscheinbuch essen gehen würde. Umgekehrt schleicht sich bei mir der Eindruck ein, daß die normalen Preise genügend Spielraum besitzen, um die Rabatte zu gewähren, ich also ohne Gutscheinbuch zu viel bezahle.
Eine für Gast und Wirt unbefriedigende Situation.
Daher wird es in meiner Zoiglstube so etwas auch nicht geben.
Stattdessen gibt es seit der Eröffnung einen Stammgastrabatt fürs Bier, der uns von Anfang an berühmt gemacht hat.
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28.04.2010 16:01 | von ingo88 (0) | Registriert seit: 28.04.2010 | Ort: Bensheim | Beiträge: 2

Ich und auch einige Bekannte hatten gelegentlich den Eindruck, mit einem Schlemmerblock-Gutschein etwas anders behandelt zu werden. Manchmal auch bzgl. Qualität und Portionsgröße. Deswegen verzichte ich dieses Jahr darauf. Auf den Schlemmerblock - und auf einige Restaurant-Besuche.

Aber es gibt - wenn gewollt - eine ganz einfache Lösung:
Es müsste möglich sein, den Gutschein erst bei der Bezahlung vorzuweisen, nicht bei der Bestellung.
Warum ist das z.Zt. nicht möglich?
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28.04.2010 16:03 | von ingo88 (0) | Registriert seit: 28.04.2010 | Ort: Bensheim | Beiträge: 2

Falls der Rabatt von 50% für Gastronomen zu hoch sein sollte: Warum nicht einen niedrigeren Rabatt gewähren? Wenn die Qualität stimmt, kein Problem. Vielleicht gleichzeitig den (niedrigeren) Rabatt auch für Getränke gewähren, dann kann man auch hierfür den Umsatz ankurbeln. Ich glaube so fahren Gastronomen und Gäste besser.


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28.04.2010 16:12 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

Ich fände es besser wenn man so eine Art Scheckliste macht, mit Bons. Bei jedem 10. Essen ein Essen frei, ähnlich wie in der Stammwaschanlage oder beim Stammlieferitaliener !!

Oft sind die Getränkepreise extrem hoch in diesen Schlemmerblockrestaurants, und der der kein Schlemmerblock hat, kommt sich verarscht vor !! Weil er ja auch die überhöhten Preise bezahlen muss, also bleibt er normalerweise fern.

Wir haben den Schlemmerblock, wir machen vermehrt die Erfahrung, dass wir bei vereinzelten Besuchen mit Gutschein nur andere Gutscheininhaber treffen.

In den "normalen " Restaurants sind dafür die Getränkepreise niedriger und die Portionen größer !!
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08.10.2010 23:02 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

Dieses Lokal zeigt wie es geht :

keine versteckten Preise für die Nicht-Schlemmerblock-Inhaber, keine überteuerten Preise, ausreichende Portionen

http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/160811

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09.10.2010 00:36 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861 | zuletzt aktualisiert von Pfannenschwenker (114) am 09.10.2010 00:37

So soll es auch sein,wenn ein Wirt mitmacht dann sollte es auch ordnungsgemäs durchgezogen werden.Und wenn dann auch Gäste kommen wie du die sich auch mal was zusätzlich gönnen,dann kann die Rechnung des Wirtes auch aufgehen.
Ich befürchte aber das du auch hier einer von wenigen bist.Und dann kann ich es wiederum verstehen wenn der Wirt aus lauter Frust falsch reagiert und 2 Klassen Abfertigung macht.
Es ist schon für den Wirt schwer feststellen zu müssen das viele Schlemmerbuchgäste nur kommen mit den Gedanken: Ha ha ha wieder was umsonst bekommen.

Gruss aus dem Schlemmerbuchfreien Ebensfeld ::))
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12.10.2010 23:17 | von elly23 (1) | Registriert seit: 18.04.2010 | Ort: Filderstadt | Beiträge: 1

Restaurantkritik Gutschein

Heute möchte ich mich dazu äußern, wie ich die Gutscheinmentalität sehe
aus beiden Sichtweißen 1. als Gast und 2. aus Sicht der Gastronomen.
Die Restaurantgutscheine waren ein Marketingkonzept, damit der Gast
die Leistung und Qualität bewerten kann, mit dem Bonus ein Gericht
gratis zu erhalten, zur Gewinnung neuer Gäste.
Die Gutscheinmentalität hat sich aber verselbständigt. Es wir von vielenGästen nicht geschätzt. Die Geiz ist geil Mentalität kommt zum Vorschein.Da wird nicht, wie im Gutscheinheft empfohlen, sich etwas extra gegönnt, nein wie schlage ich den größten Gewinn raus ohne viel zu bezahlen.
Teuerstes Gericht 2 x, mit 2x kleines Wasser (günstigstes Getränk) und am Nachbartisch auf den Teller geschaut, erhält er mehr als der Gutscheingast (Erbsenzähler).

Im Forum wird nachgefragt, warum man nicht erst bei der Bezahlung auf den Gutschein hinweisen kann,
weil Gutscheingäste sich 2. Klasse behandelt fühlen.
Fragen Sie doch einmal beim Finanzamt nach, wie es gewertet wird wenn ständig bonierte Gerichte
wieder storniert werden.
Es ist inzwischen üblich, dass 2 und 3 Gutscheinhefte gekauft werden und somit ist man das ganze Jahr
versorgt und kann wöchentlich gratis essen.
Ich gehe in ein Restaurant um ein gutes Essen zu genießen, einen schönen Abend zu erleben und freue mich darauf. Ich empfinde es als unangenehm wenn am Nebentisch nur gerechnet wird was wieder eingespart wurde und welches Restaurant als nächstes im Gutscheinheft besucht wird. Das Marketingkonzept geht sicher nicht auf und man braucht sich nicht zu wundern, wenn immer weniger gute Restaurants sich daran beteiligen.
Wer verschenkt gerne gute Leistungen, die nicht honoriert werden? Argumente wie: „Diesen Umsatz hätten Sie nicht gemacht, denn ohne Gutschein wäre ich nicht gekommen.“ Auf diesen Umsatz hätte sicher verzichtet werden können: 1 Gericht bezahlt - Wareneinsatz für 2. Gericht - Personalkosten – reinigen der Tischwäsche,Geschirr usw. = 0,0. Dazu einen Gast der erst mit dem nächsten Gutscheinbuch wiederkommt oder gar nicht und für schlechte Stimmung bei den anderen Gästen sorgt.
Ich wundere mich auch in anderen Bereichen, wie immer mehr gefordert wird, etwas billig zu erhalten.
In der Regel sind es Menschen die monatlich ihren Gehalt bekommen, wie würden sie reagieren wenn sie ständig ihren Lohn rechtfertigen müssten oder Abstriche machen, weil es gibt auch Menschen die für weniger arbeiten.
Das musste ich das mal loswerden, nachdem ich am Sonntag wieder Diskusionen mit Gutscheingästen
miterleben musste, weshalb das Gutscheinbuch am Feiertag nicht gilt. Welcher gesetzliche Feiertag ist
der 3. Oktober ?
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13.10.2010 10:00 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

" 1 Gericht bezahlt - Wareneinsatz für 2. Gericht - Personalkosten – reinigen der Tischwäsche,Geschirr usw. = 0,0. " Haha ... was ist denn das für eine pauschalisierte Rechnung ?? .... Sehr wohl bleibt da was übrig, gehe ich in das Piräus 2 (nicht im Schlemmerblock vertreten) zahle ich für ein 250 Gramm Bifteki mit Pommes und Salat 6,50, dazu ein Bier 0,5 für 2,50 .... Gehe ich zum Alexandros (im Schlemmerblock vertreten), zahle ich für ein 250 Gramm Bifteki mit Pommes und Salat 13,80, dazu ein Bier für 3,80

Macht man in Schlemmerblock mit, sind bei den meisten Restaurants die Gratis-Essen geschickt miteingerechnet, dass es auch anders geht, zeigt oben genanntes Beispiel.
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13.10.2010 11:41 | von Gelöschter Benutzer

Dieser Beitrag wurde gelöscht.
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13.10.2010 12:17 | von individu (157) | Registriert seit: 23.07.2009 | Ort: Seligenstadt | Beiträge: 320

@elly23,

zunächst mal ein herzliches willkommen hier im Forum.

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Er sprach mir in vielen Punkten aus der Seele.
Lass Dir von diesen "Geiz ist geil" Jägern nicht den Spass verderben.
Man kommt bei diesen Leuten mit Argumenten nicht weiter. Die haben nur Ihren persönlichen Vorteil im Auge. Leider erlebe ich das täglich in meiner (völlig anderen) Branche ebenfalls zur genüge.

In diesem Sinne: Viel Spass weiterhin mit RK

Gruss
individu
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13.10.2010 13:41 | von dorschthatta (2) | Registriert seit: 11.10.2010 | Ort: Weitramsdorf | Beiträge: 14

Festzustellen wäre doch:
1. Ein Essen, welches günstiger als das Zweite ist, geht auf das Haus.
2. Darüber hinaus besteht kein Verzehrzwang. Es sei denn, er ist vermerkt.
3. Sich ein kleines Getränk zu zweit teilen ist zwar komisch, verstösst aber nicht gegen die Bestimmungen.
4. Der Gewinner ist immer der Blockvertreiber, er hat seine Kosten und Gewinn in jedem Fall wieder drin.
5. Auch in Coburg gibt es Lokale, die seit Jahren gut mit dem Block fahren, sich auf die Gegebenheiten eingestellt und VORHER Gedanken gemacht haben. Da findet "Geiz ist geil" auf beiden Seiten statt, beide sind zufrieden.
6. Den Gast zu verurteilen, weil man sich als Gastronom hat über den Tisch ziehen lassen (vom Blockvertreiber) oder sich schlicht verkalkuliert hat - das ist nicht in Ordnung.
6. Warum nehme ich im Jahr 2 nochmals teil, wenn schon das erste so schlecht war? Langer LErnprozess?
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13.10.2010 14:48 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Genau das was Elly23 schreuibt haben wir so erlebt.
Und warum macht man beim 2. Jahr wieder mit ??.Weil uns der Verlag gebeten hatt nicht auch noch abzuspringen sonst hatt er am Ende nur noch "weniger gute" Lokale drin ,und er hatt uns angeboten den Samstag,Sonn und Feiertag auszunehmen.
Da hatten wir aber dann das Problem das die Gäste das nicht wahrhaben wollten und trotzdem kamen.
Wenn die Gäste dann freundlich gefragt haben ob es geht haben wir auch mal ne Ausnahme gemacht.
Aber viele haben weder beim Reservieren noch beim bestellen ,sondern erst beim bezahlen den Gutschein vorgelegt und das am Sonntag.
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21.10.2010 07:10 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377

Das ist doch wieder mal Wasser auf Pfannis Mühle:
„… waren die meisten Gäste aufgrund eines Gutscheines aus dem "Gutscheinheft" dort.
Jaja, wenn man da erst einmal drin steht...“
http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/162025
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21.10.2010 13:43 | von gcmv (5) | Registriert seit: 13.10.2010 | Ort: Mannheim | Beiträge: 1

Als Neuling auf diesen Seiten möchte ich meine persönlich gemachten Erfahrungen kurz wiedergeben.

Aus meiner Sicht kann es auch auf die Art des Gutscheinbuchs ankommen. Mit dem von uns früher gekauften "Schlemmerblock MA/LU" haben wir desöfteren die Erfahrung gemacht, dass wir ein Gast zweiter Klasse wären (So nach dem Motto: Geiz ist geil - schon wieder zwei, die sich auf Kosten des Gastronoms "durchfressen" wollen). Im Laufe der Zeit haben sich dann auch die meisten wirklich guten Lokale daraus verabschiedet. Dadurch verlor der Block für uns an Attraktivität.

Da wir ab und zu auch gerne mal auf gehobenem Niveau essen gehen möchten, haben wir dann zufällig vom "Mercussini-Gutscheinblock" erfahren.
Hier sind zumindest in der Rhein-Neckar-Region fast nur TOP-Restaurants drin. Hier hatten wir bisher mehrmals das Gefühl, dass wir sogar extrem freundlich und zuvorkommend bedient und behandelt wurden - denn hier ging es den Betreibern definitiv darum neue Gäste zu aquirieren.
Negative Erfahrungen blieben hier bislang zum Glück aus ...
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22.10.2010 17:26 | von SilkeMa (33) | Registriert seit: 23.08.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 76

@Lobacher
"Das ist doch wieder mal Wasser auf Pfannis Mühle:
„… waren die meisten Gäste aufgrund eines Gutscheines aus dem "Gutscheinheft" dort.
Jaja, wenn man da erst einmal drin steht...“


Habe eine Prinz Bewertung dazu entdeckt:
http://ruhrgebiet.prinz.de/restaurants/restaurantfinder/bei-marija-italienisch-restaurants-gastro,866690,1,LocationFinder.html

Da werden zu hohe Erwartungen ins rechte Licht gerückt! Diese Bewertung ist geradezu ein gutes Beispiel wie man "Negatives" in einer Kritik recht positiv verpackt.
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29.10.2010 14:34 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

Meine neueste Bewertung mit einem Schlemmerblockgutschein :

http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/162965

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29.10.2010 22:04 | von SilkeMa (33) | Registriert seit: 23.08.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 76

Viele meiner KollegInnen haben dieses Jahr das erste Mal einen Schlemmerblock. Bisher waren sie wohl recht zufrieden mit den Gastgebern bzw. Restaurants. So häufig wie zur Zeit waren sie noch nie im Restaurant, aber ohne Schlemmerblock wären die vielen Restaurantbesuche ihnen zu teuer.
Irgendwo muss auch das Restaurant sparen. Am Kamin sparen sie anscheinend an der Fleischqualität....
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18.11.2010 16:07 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

Bei diesem Besuch

http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/164838

hatte ich als "Normalzahler" nur Nachteile.
Kein "Gruß" aus der Küche und kein Likör. Am Nachbartisch wurde mit Schlemmerblock bezahlt, da gab es einen Gruß aus der Küche und einen Likör nach dem Bezahlen. Manchmal kann die Welt ganz schön verdreht sein, aber vielleicht handelt es sich ja auch um Stammgäste. (so macht man sich aber keine Neuen)

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03.02.2011 13:08 | von chilli_charme (11) | Registriert seit: 08.01.2011 | Ort: Neustadt am Rübenberge | Beiträge: 7

Hallo ins Forum,
wir sind Neueinsteiger und haben und nach einem Umzug den regionalen Schlemmerpass gekauft. Zur Info: Im Schlemmerpass stehen 38 Restaurants im Umkreis von ca. 40km. Von diesen Restaurants selber kannten wir bisher ganze 3. Der Grund für uns war, da wir sehr gerne Essen gehen, eine erhebliche Bandbreite der hiesige Gastronomie kennenzulernen um dann zu bewerten wo man des öfteren einkehren kann. Auch mit Bekannten oder Besuchen. Der GeizistGeil-Faktor spielte eine Rolle aber objektiv gesehen sehr untergeordnet. Ich glaube das kann man auch daran erkennen, dass wir von den 7 bisherigen Restaurantbesuchen in diesem Jahr nur 3 mal auf den Schlemmerpass essen waren und wir auch weiterhin vorhaben in Restaurants zu gehen, die nicht vertreten sind aber uns empfohlen werden.

Jetzt zu unserem bisherigen Fazit: Wir hatten bisher nicht den Eindruck im Service und beim Essen in irgendeiner Weise benachteiligt zu werden. So bekam ich u.a. ein herrliches 300 Gramm RibEye Steak, statt für 20,90€ für 10,50€. Ich selber gebe schon bei der telef. Reservierung an, dass wir im Rahmen des Schlemmerpasses essen wollen. Eine Unfairness gegenüber Gästen ohne Schlemmerpass sehe ich nicht, da man ihn ja jederzeit wenn man es will in den teilnehmenden Restaurants erwerben kann.

Eine Anmerkung habe ich noch: In unserer Lokalzeitung gibt es einmal im Jahr den sogenannten Gastro-Spaß. Über 6 Wochen bieten 6 Restaurants Menüs und Speisen für die Hälfte des Preises an. Durch diesen Gastrospaß haben wir unsere Lieblingsrestaurants gefunden, die wir seitdem regemäßig (ohne Rabatt) aufsuchen.
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05.02.2011 13:57 | von Userfix (180) | Registriert seit: 09.11.2008 | Ort: Heikendorf | Beiträge: 69

Hallo zusammen,

nach nunmehr 2 Jahren und 2 Gutscheinbüchern im Bereich Kiel und Umgebung kann ich keine grundsätzliche Benachteiligung oder irgend welche Ungerechtigkeiten feststellen. Wir wurden überall freundlich aufgenommen und haben augenscheinlich die gleichgroßen Portionen bekommen, wie der vollständig zahlende Gast ohne Gutscheinbuch. Ich konnte auch nicht feststellen, dass unsere Portionen z.B. von schlechterer Qualität waren.

Allerdings liegt das letzte Gutscheinbuch nun auch schon über 1 Jahr zurück. Wer weiß, wie es heute ist.

cu Userfix
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05.02.2011 20:06 | von Radinn (187) | Registriert seit: 12.03.2009 | Ort: Monheim am Rhein | Beiträge: 1089

Liegt die Qualität der Leistung vielleicht auch daran, von welchem Herausgeber der Gutscheine wir sprechen. Über den Schlemmerblock wird hier viel gejammert und geschimpft. Wenn ich mal einen Gutschein von "Gutscheinbuch" (heute auch: Schlemmerreise) eingesetzt habe, bin ich noch nie in einem Restaurant gewesen, in dem ich über den Tisch gezogen wurde. Die Qualität des Restaurants insgesamt hätte manchmal besser sein können, aber bisher bekam ich nie halbe Portionen vorgesetzt oder wurde vom Service wegen des Gutscheins abfällig behandelt.
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08.02.2011 15:08 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208

Hatte letztens die Möglichkeit mich mit einem Restaurantbetreiber zu unterhalten, der seit diesem Jahr im Schlemmerpass vertreten ist. Er betreibt ein kleines Restaurant mit unter 50 Sitzplätzen und bietet eine qualitativ sehr hochwertige Küche an.

Ich war daher sehr skeptisch, ob dieser Schritt für sein Restaurant der richtige war.

Ich fasse daher auch nur kurz die Antworten zusammen:

1. Problematik: Hochwertige Produkte für 50% des Preises anbieten

Er bietet generell in der Woche und Sonntags seine "Standard-Karte" an. Nur Fr. + Sa. bietet er Spezialitäten wie z.B. Bisonfleisch o.ä. auf der Karte. Da der Gutschein nur in der Woche (Mo. Ruhetag, Di-Do.) und am Sonntag gilt, gibt es da keine Überschneidungen.

2. Platzproblematik

Auch hier gibt es bisher keine Probleme, trotz der relativ geringen Tischanzahl.

3. Lohnt es sich?

Innerhalb von 5-6 Wochen wurden ca. 60 Gutscheine genutzt. Das sind Kunden die er sonst nicht gehabt hätte und von denen sind schon einige nochmals dort essen gewesen. Ohne Gutschein.
Zusätzlich sind schon einige Kunden aufgrund Empfehlungen von Gutschein-Nutzern eingekehrt, ohne Gutschein.

4. Der Werbewert ist sehr hoch für ihn.

Er inseriert nicht und wirbt auch sonst nicht für sein Restaurant. Doch durch den Schlemmerpass hat er einen hohen Bekanntheitsgrad erhalten.

5. Probleme mit Gästen?

Bisher keine zu verzeichnen. Jeder hat sich bisher an die Spielregeln gehalten.


Natürlich kann man diese Erfahrung nicht pauschalisieren. Es zeigt aber, dass die Erfahrungen für die Gastronomen nicht nur negativ sind.
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08.02.2011 19:22 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Jetzt ist ja relativ eine ruhige Zeit,da fallen die zusätzlichen Gäste nicht ins Gewicht.Wenn er aber in der Hauptzeit noch die Gutscheingäste unterbringen muss wirds bei 50 Plätzen eng.Und wenns aufs Jahresenmde zugeht und jeder seinen Gutschein noch einlösen will,dann sachaut die Sache anders aus.
Es ist aber nicht überall gleich.
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08.02.2011 21:02 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208

Es ist immer eine genaue Einzelbetrachtung notwendig und ich bin zwar prinzipiell positiv gegenüber den Gutscheinheften eingestellt, glaube aber das dieses Konzept nicht überall passt.

Ich bin daher auch bei dem Restaurant weiterhin skeptisch, freue mich aber wenn das Restaurant den gewünschten Erfolg hat.
Das liegt aber vor allem daran, dass die Küche wirklich eine Besonderheit in der Region ist und ich diesem motivierten und qualitativ excellten arbeitenden Koch/Gastronom den Erfolg wünsche.
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09.02.2011 11:33 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600

@ Und wenns aufs Jahresenmde zugeht und jeder seinen Gutschein noch einlösen will,dann sachaut die Sache anders aus.....

Im Mannheimer-Schlemmerblock sind einige Gutscheine zeitlich begrenzt, oder an manchen Tagen (oft Samstag und Sonntag) nicht einlösbar.

Am Samstag werden wir nach einiger Zeit mal wieder mit Schlemmerblock (zusammen mit einem anderen Ehepaar, die ebenfalls einen besitzen) Essen gehen. Wir haben schon vor einer Woche reserviert, und gleich am Telefon bescheid gesagt, dass wir mit Schlemmerblock essen. Das Gespräch war freundlich .... Ziel wird Worms "Zur Palme" sein, Bewertung wird wohl folgen. Die Internetseite verspricht einiges .....auch der Schnitt hier von RK mit 4,5 ist schon einmal ein gutes Zeichen :-)
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09.02.2011 14:03 | von chilli_charme (11) | Registriert seit: 08.01.2011 | Ort: Neustadt am Rübenberge | Beiträge: 7

@ Pfannenschwenker
Also unser Schlemmerpass (Leinetal) ist bis zum 11.11.2011 gültig, so dass die Restaurants im Zeitraum bis Ende des Jahres, insbesondere die Weihnachtszeit nicht mit einkalkulieren müssen. Weiterhin sind sämtliche Angebote auch nur auf bestimmte Wochentage (individuelle Saure-Gurken-Zeit) beschränkt. Von daher halte ich das ganze hier auch für eine faire Sache.

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