Die Kochprofis
von Pfannenschwenker (114) | Zur letzten Seite springen | beobachten
26.01.2011 09:09 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861
26.01.2011 12:09 | von schmankerl57 (20) | Registriert seit: 05.09.2007 | Ort: Neustadt | Beiträge: 286
26.01.2011 12:26 | von individu (157) | Registriert seit: 23.07.2009 | Ort: Seligenstadt | Beiträge: 320
Für den Sender ist es aber natürlich einfacher und "billiger" Wiederholungen zu senden, statt neue Folgen zu produzieren.
Viele der Stammzuschauer der privaten Fernsehsender merken das doch eh gar nicht...
31.01.2011 16:10 | von wiener (0) | Registriert seit: 31.01.2011 | Ort: Westend | Beiträge: 3 | zuletzt aktualisiert von momaRK (18) am 31.01.2011 17:20
01.02.2011 08:29 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600
Viele Hobbyköche verwirklichen ihren Traum und machen ein Lokal auf. Die meisten schließen es aber wieder.
Heutzutage reicht es halt nicht aus ein guter Koch zu sein. Koch/Kaufmann/Steuerheinz/Werbekaufmann/Organisator/Promotor sollte man schon sein, damit das Ding läuft .....
01.02.2011 09:18 | von schmankerl57 (20) | Registriert seit: 05.09.2007 | Ort: Neustadt | Beiträge: 286 | zuletzt aktualisiert von schmankerl57 (20) am 01.02.2011 11:48
zusätzlich muss aber auch ein bisschen Idealismus da sein um sein Konzept durchzusetzen. Aber Rach hat das ja an der Tafel schön gezeigt. Solange nicht am Ende mehr Geld in der Kasse ist, als man ausgegeben hat, hilft alles nichts. Das geht nur in der Politik ;-) In meiner Heimat Österreich könnte ich mich übrigens nur selbsständig machen, nachdem ich eine Betriebsfähigkeitsprüfung abgelegt habe, der Vorbereitungskurs beinhaltet Kalkulation und Betriebswirtschaft, Gesetzeskunde und natürlich gastronomische Fachkenntnisse bwz. entsprechende Ausbildung
13.03.2011 21:16 | von leggi (0) | Registriert seit: 13.03.2011 | Beiträge: 1 | zuletzt aktualisiert von leggi (0) am 25.03.2011 15:56
ich habe letztens glaube ich wieder neue Folgen gesehen. Ich mag die Serie eigentlich ganz gerne, vor allem wenn man sie am Landmann Gasgrill kochen sieht, aber es stimmt schon, dass eine Menge dazugehört ein Restaurant zu führen.
14.03.2011 14:30 | von bsumer258 (0) | Registriert seit: 06.01.2010 | Ort: Büsum | Beiträge: 53
Was ist Pfanni, haben sie dich auch schon gefragt. Hatte in meinem Postfach schon des öfteren anfragen ob ich Interesse habe.
15.03.2011 08:33 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861
Wenn ich mir die gestrigen sendungen von Rach oder Kochprofis anschaue dann sind wir doch nicht schlecht genug für die Kochprofis ,wir können doch zumindest mit einer Pfeffermühle umgehen,oder wir wissen was ein Fleisch vom Rücken ist::))
Nein hatte noch keine Anfrage,habe aber auch kein Interesse dran.
Die piiken sich doch die werbewirksamsten Fälle raus.
15.03.2011 09:35 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208
15.03.2011 14:00 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600
Manchmal denke ich auch dass da viel gestellt wurde, so wie die "Eis Heidi". "Jawoll, weiter arbeiten !!" .... und nach dem Besuch von Rach war sie nach 4 Wochen wie ausgewechselt ?? Kam mir komisch vor ....
Übrigens habe ich mehrere Restaurantbesuche hinter mir, u.a. auch das was der Rach besucht hat in Ludwigshafen. War gut, schreibe aber im Moment nicht, da der Westphale wieder in der Rangliste ist. Weiß jemand warum ?? RK hält sich bedeckt (um es positiv auszudrücken) Habe auch schon intern angefragt, leider ohne Antwort ... da vergeht einem die Lust
15.03.2011 14:17 | von individu (157) | Registriert seit: 23.07.2009 | Ort: Seligenstadt | Beiträge: 320
Nicht zu antworten ist ja leider die schlechteste aller Möglichkeiten. Schade eigentlich.
Ich werde irgenwie den Eindruck nicht los, dass "die Offiziellen" wieder in das alte (zeitweise überwunden geglaubte) Verhaltensmuster zurückfallen. Dass dadurch wieder einigen die Lust vergeht, kann ich gut nachvollziehen...
30.12.2011 15:42 | von Pyrymontis (40) | Registriert seit: 13.04.2011 | Ort: Hilden | Beiträge: 2
Ich kenne ein Beispiel in Bad Lippspringe. Das Cafe am See hat den Besuch der Kochprofis nur um etwa ein Jahr überlebt.
Kennt jemand weitere Beispiele?
30.12.2011 16:12 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949
30.12.2011 22:00 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861
Das Bräustübla dort waren aber vor Jahren noch die Kochprofis in der alten Besetzung.War danach nicht mehr lange offen.
Dann i8n Strullendorf in der Hauptsmoorhalle ein Steakhaus.Da haben die Kochprofis gleich zur Schliesung geraten..
Die haben es dann noch probiert aber dann trotzdem geschlossen.
Es ist auch ganz interesant die Bewertungen nach dem Besuch der Kochprofis oder Rach zu verfolgen.Da sind auch viele weniger gute dabei.
02.01.2012 17:42 | von x2x (15) | Registriert seit: 26.01.2011 | Beiträge: 284 | zuletzt aktualisiert von x2x (15) am 03.01.2012 08:48
Ein wesentlicher Unterschied der Kochprofis gegenüber einer seriösen Unternehmensberatung besteht darin, dass der aktive Umsetzungsprozeß nicht anschließend begleitet wird. Ich kann "keinem Gastronem" in einer Woche eine Nachschulung in den Bereichen Betriebsführung, Mitarbeiterführung, Kochen, Service, Marketing etc. beibringen und erwarten das dann alles besser wird. Solche Projekte müssen im Rahmen von After Sales Service noch über Wochen ggf Monate begleitet werden. Anfangs kommt der Berater einmal wöchentlich für einen halben Tag vorbei, prüft was umsetzt wurde (oder auch nicht) und führt ein Feedbackgespräch mit dem Gastrobetreiber und seinen Mitarbeitern. Die Besuche (Überprüfung + Beratung) werden später weniger (alle 14 Tage oder nur noch einmal im Monat), bis hoffentlich das neue Konzept zu 75% greift. Eine Erfüllungsquote von 100% erreicht man fast nie. Wenn nur 2/3 bis höchstens 3/4 erfüllt werden ist das schon enorm gut.
Mal eben an 3 bis 5 Tagen dem Klienten erklären wie es geht und dann die Unterstützung wieder auf 0,00 zurückfahren, wird in der Realität nur in weniger als 25% der Beratungsprojekte funktionieren. Ist eben Beratung im Rahmen einer TV-Unterhaltung, nicht mehr ! Oder sehr böse ausgedrückt, die Priorität hat die Einschaltquote der Sendung und nicht der mittel-bis langfristige Erfolg des Restaurants.
03.01.2012 23:35 | von Pyrymontis (40) | Registriert seit: 13.04.2011 | Ort: Hilden | Beiträge: 2
Ich habe bisher den Schwerpunkt dieser Fernsehsendungen unter dem Unterhaltungsaspekt gesehen. Da unterscheiden sich die Kochprofis, der Rach oder der Rosin meiner Meinung nach nicht von den Talkshows. Erst wird ein Problem gezeigt (oder aufgebauscht) und dann werden Lösungen präsentiert. Dazu immer noch der künstliche Zeitdruck: In drei Tagen muss das neue Konzept stehen. Unternehmensberatung ist da tatsächlich etwas anderes. So wie Sie sagen: Der Betrieb muss über einen längeren Zeitraum fachmännisch begleitet werden.
Hinzu kommt, dass ich mir sicher bin, dass die Restaurant-Retter nicht unerwartet kommen. Die Betriebe haben daher wohl ausreichend Zeit, sich eine Art "Drehbuch" zu überlegen. Vieles im Verhalten der Fernseh-Wirte wirkt auf mich affektiert und einstudiert.
Dabei will ich nicht leugnen, dass die Tipps der Kochprofis in die richtige Richtung zielen. Aber statt eines Kochkurses bräuchten einige Betriebsinhaber wohl eher einen Psychiater. Diesen Eindruck hatte ich zumindest, als ich nach einer Sendung der Kochprofis (war eine Wiederholung) das Cafe am See in Bad Lippspringe besuchte. Der Betrieb ist jetzt geschlossen und die entsprechenden Bewertungen hier deshalb deaktiviert.
Ich würde mir tatsächlich mal eine Sendung wünschen, in der die gezeigten Betriebe nach etwa 12 bis 18 Monaten von den Kochprofis usw. erneut besucht werden. Vermutlich wäre dann ein großer Teil geschlossen, neu verpachtet oder würde weiter am Hungertuch nagen.
03.01.2012 23:50 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861
Zuerst kommt ein Team vom Fernsehen und danach kommen dann die Profis..Alle Besuche sind angemeldet.Da bleibt für die Wirte eigentlich genug Zeit um die Küche auf Vordermann zu bringen und das vergammelte Fleisch zu entsorgen.
Warum dann immer wieder mal verdreckte Küchen ,Kühlhäuser usw gezeigt werden können ist mir ein Rätsel.
Laut Aussagen des Wirtes entstammen viele Scenen ´dem Drehbuch..Aber nicht dem Drehbuch des Wirtes sondern des Senders.
04.01.2012 08:43 | von x2x (15) | Registriert seit: 26.01.2011 | Beiträge: 284 | zuletzt aktualisiert von x2x (15) am 04.01.2012 08:45
"Warum dann immer wieder mal verdreckte Küchen, Kühlhäuser usw gezeigt werden können, ist mir ein Rätsel."
Die Antwort: Quote, Baby, Quote.
Solche Szenen erzeugen Aufmerksamkeit. "Freunde, Freude, Eierkuchen" Inhalte bringen keine Zuschauer ! Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. - Gute Nachrichten bringen keine Quote. Verdreckte Küchen will der TV Zuschauer sehen, dazu weinende Wirtinen die vor der Insolvenz stehen, Köche die nicht kochen können und Gastronomen ohne Konzept. Das bringt Quote Baby !
Gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten (für die Quote) !
04.01.2012 09:16 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861
Sicher geht es da nur um Quote.Nur wenn ich als Wirt weiss das die Profis kommen und wenn diese dann alles verdreckt vorfinden ist das schon keine Dummheit mehr.
Wenn ein Wirt schon so naiv ist zu glauben das Kochprofis, Rach und Co Ihn helfen wollen dann sollte auch dafür gesorgt werden das zumindest die Sauberkeitt stimmt.Und das in jedem Eck.
Es ist dumm zu glauben das nach dem Besuch der Kochprofis die Gäste strömen auch wenn eine verdreckte Küche gezeigt wird.
04.01.2012 09:57 | von x2x (15) | Registriert seit: 26.01.2011 | Beiträge: 284 | zuletzt aktualisiert von x2x (15) am 04.01.2012 10:15
"Die weinende Wirtin gab es da auch nach Anweisung"
Siehste mal, die Vorgabe für die Inhalte regelt das Konzept (Drehbuch) und nicht der gescheiterte Wirt !
Was der Gastronom glaubt ist nachrangig. Vielmehr wird er davon "überzeugt" das hinterher alles besser wird. Zunächst wird mit den Instrumenten der Dramaturgie ein Story aufgebaut. Der Restauranttester muss zwingend diverse (Hardliner) Mängel vorfinden. Hat er diese nicht, kann er auch aufmerksamkeitsstark keine beheben. Damit behaupte ich keinesfalls, dass die dargestellten Defizite getürkt sind. Aber mit der richtigen Dramaturgie, kann man bestimmte Mängel eben unterschiedlich in Szene setzen. Eben das, was Aufmerksamkeit erzeugt. Und eine unsaubere Küche erzeugt eben bei dem TV Zuschauer Klientel mehr Aufmerksamkeit, als z.B. die Schwächen des Kochs bei der Zubereitung von Saucen ! - Wenn der Wirt nicht bereit ist "das Spiel zu spielen", wird der Dreh eben nicht bei ihm produziert. Die Warteliste der Gastronomen ist lang, die Produktionsgesellschaft findet genügend Alternativen. Wenn in der Region über die TV Sendung und ergänzend durch die lokalen Medien bekannt wird, dass Rach & Co oder die Kochprofis dort "aufgeräumt" haben, erzeugt das zunächst einen Gästezuwachs. Warum ? Weil Verbraucher erst einmal neugierig sind und nach dem Motto reagieren "lass uns mal gucken gehen".
Warum ist wohl der Laden im Wiedereröffungstag immer gerammelt voll ? 1.) Rach ist live und zum anfassen vor Ort, 2.) Neugier der Konsumenten im Umfeld, 3.) oh ich bin im Fernsehen !
Entscheidend ist aber dann, ob der Gastronom das neue Konzept konsequent umsetzen und durchhalten kann. Das setzt zunächst eine gewisse Grundbefähigung voraus. Ist diese nicht vorhanden, wird er scheitern. Und wie schon oben von mir ausgeführt, solche Konzepte müssen in der Umsetzungsphase begleitet werde. Passiert das nicht, ist der Mißerfolg relativ wahrscheinlich. Natürlich kann es ein fähiger Gastronom schaffen. Allerdings würde die Mehrzahl der fähigen Gastronomen die Hilfe von "Rach & Co oder sonstigen Kochprofis erst gar nicht anfordern.





