Der Streit um Laptop und Gemütlichkeit

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20.06.2010 15:01 | von Minischinko (3) | Registriert seit: 10.06.2010 | Ort: Freilassing | Beiträge: 2

Mit meinen Anmerkungen zum Gasthof Wöllinger - über das Laptop-Verbot - habe ich offensichtlich in ein Wespennest gestochen. Die drei Kommentare dazu sind in ihrer bayrisch gemütlichen Art bezeichnend. Einer [Harleypaule] sagt, das hätte mit Restaurantkritik nichts zu tun - aber ich meine, wenn einer zehn bis fünfzehn Mal in einem Restaurant gegessen hat und dann erklärt, WARUM er nicht mehr hingeht, ist das nicht nur legitim, sondern es hat mit der Qualität eines Lokals sehr viel zu tun. Das beste Essen schmeckt mir nicht, wenn die Atmosphäre nicht stimmt: wenn irgendwo der Kellner das Essen lustlos auf den Tisch knallt, oder wenn eine (ohnehin in guten Lokalen zum Glück noch immer nicht verwendete) Hintergrundmusik unerträglich blöd und unerträglich laut ist, oder wenn in Bayern das Rauchverbot nicht beachtet wird und einer, der schüchern darauf aufmerksam macht, von den gemütlichen Platzhirschen höchstens ausgelacht wird, oder wenn eben der Wirt seine eigenen Vorstellungen von Gemütlichkeit hat und Laptops untersagt. Er hat das Hausrecht und kann es tun. Er könnte ja zum Beispiel auch Brillenträgern den Eintritt verwehren, weil die ein so blödes intellektuelles Gschau haben und damit die bayrische Gemütlichkeit stören. Es gbt ja auch Lokale mit einem bestimmten Dressing Code, wo man im Pullover oder ohne Krawatte nicht hineingelassen wird. Wer darauf besteht, ohne Krawatte zu essen, muß eben etwas anderes suchen. Das hat der zweite Kommentar [HeadChef] deutlich genug gesagt, und er hat recht: Er wird seinen Wöllinger völlig ungestört von mir genießen können. Es gibt Gottseidank genug Gasthäuser, sogar in Bayern, wo die Küche auch nicht schlechter ist.
Übrigens: Wirklich ganz wenig mit der Qualität des Essens und seiner Darreichung hat es zu tun, wenn die Speisekarte voller Rechtschreibfehler steckt, weil ja Deutsch in Bayern eine Fremdsprache ist. Auch von einem griechischen oder italienischen Wirt erwarte ich nicht, daß er die deutsche Rechtschreibung perfekt beherrscht - er soll gut kochen, nicht gut schreiben.

Besonders hübsch aber ist der dritte Kommenar [wiesmahdmen]. Die freundliche Dame ist nach eigenen Angaben selber Gastronomin und hat auch den sechsten Sinn, weil sie sofort weiß, wann einer ein Zuagroaster ist, und daß ihm das Gspür für das im Bayernland Übliche und Gewollte fehlt. Wenn es um so bayrische Dinge wie den Bürgerbräukeller in den zwanziger Jahren geht, fehlt mir wirklich der Sinn für das im Bayernland Gewollte und die entsprechenden Rülpser des gesunden Volksempfindens. Der Rülpser aus dem Mund von wiesmahdmen lautet:

Wenn's da net passt, dann schleichst Di - oba ganz schnell! Und laß Di ja nimma blickn.

Das ist höflich, nett, wohlerzogen - kurz, die wahre wiesmahdmen-Gemütlichkeit. Sie erinnert mich daran, was mir lange vor meinen Münchener Jahren passiert ist. Als ich in München nach einer Straße fragte, antwortete mir ein Urmünchner nach einem Blick aufs Autokennzeichen:
Waunstdi ned auskennst, du Depp du bleda, daun bleib dahoam!

In einer von Toleranz und Gemütlichkeit geprägten Wirtschaft wie der, wo Frau wiesmahdmen ihren gastronomischen Ambitionen nachgeht, werde ich mich in der Tat nicht blicken lassen. So ist sie zufrieden, und ich bin es auch.

Minischinko
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21.06.2010 17:54 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

@Minischinko - bin Ihrer Meinung! Ich hoffe nur für Sie, dass sie ein adäquates Ersatzziel haben. Und ich hoffe weiterhin, dass viele Nutzer der modernen Technik Ihre Bewertung lesen und ebenso ihre Konsequenzen aus dem Tun der Gastleute ziehen.

Sich dann aber hinter dem "Bayerischen" zu verstecken als Begründung für das Verbot, das tut mir als Franke nicht weh. Übrigens, haben Sie denn die großen Verbotsschilder für Notebooks nicht gesehen? ;-)
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23.06.2010 15:44 | von schmankerl57 (20) | Registriert seit: 05.09.2007 | Ort: Neustadt | Beiträge: 286 | zuletzt aktualisiert von schmankerl57 (20) am 23.06.2010 15:48

"http://www.restaurant-kritik.de/61566/bewertungen"
Eigenartig, hier scheint ein Verein der Laptopfreunde einen Antidiskriminierungsfeldzug gestartet zu haben. Das ist doch ein gemütliches altmodisches Münchner Wirtshaus und kein SchickiMicki Cafe. Dort geht man hin um ein zünftiges bayerisches Bier zu trinken, und Schmankerl zu essen. Und nicht Latte macchiato und stilles Wässerchen trinkende Schönheiten mit der unvermeidlichen Sonnenbrille im Haar. Dass der Wirt sein Hausrecht nutzt und sich die Gemütlichkeit erhalten will, ist sein gutes Recht. Von dieser Gemütlichkeit lebt er, weil die Mehrzahl seiner Gäste das so will. Ich versteh gar nicht, wie man an einem urigen Stammtisch bei oans, zwoa, gsuffa Sehnsucht nach Computern haben kann.
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04.07.2010 08:58 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208

Tja... der Gast ist König, nur nicht in Bayern.
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06.07.2010 23:16 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

In Bayern gehn die Uhren anders ::))
Aber Spass beiseite,ich vertseh beide Seiten.Jeder hatt a bisserle recht.
Im Endeffekt ist es schon richtig.Der Gast ist König
In diesem Fall zieht hallt der Wirt die Könige an seinen Stammtischen vor..Ob es auf Dauer richtig ist wird sich zeigen.
Gruss Pfanni
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07.07.2010 17:05 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208

Also mich stören manch besoffene "Stammgäste" mehr als jemand der nen Netbook dabei hat und mit Freunden Urlaubsbilder anschaut...
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10.07.2010 11:37 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494

Tut mir leid.
Ich bin voll auf der Seite der von @ Minischinko.
Ich sehe das genau so und würde auch so handeln.
Es gibt viel schlimmeres (manche nennen es auch Brauchtum) als einen Gast der still am Tisch mit seinem Netbook etwas macht
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10.07.2010 13:43 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Ich bin ja auch der Meinung,das ein Lap Top nicht stört.Aber der Wirt hatt nunn mal das Hausrecht,und wenn er der Meinung ist das Brauchtum ist wichtiger als die Neue Zeit so muss man das akzeptieren.

Vieleicht gibt es auch in München Gäste die gerate deshalb hingehen eben weil es so ist.
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10.07.2010 17:27 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494

Aber Pfanni....
Ist doch kein Thema.
Oder??
der Wirt möchte das nicht.. verstehe ich auch.
o.k.
Ich gehe nicht dahin suche mir was anderes.
Ist doch paletti.
Ich möchte eben auch manches nicht.
Muss ich mir was anderes suchen.
Deswegen doch aber keine bösen Bemerkungen wie ich sie da gelesen habe.
Denke doch an meinen Hund.
Ich frage immer an der Tür.
Wenn nicht, bin ich nicht böse und gehe wieder.
Ist doch normal.
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13.07.2010 16:22 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208

Nein ist es nicht...

hier geht es um GASTFREUNDLICHKEIT!

Nicht der Gast ist Bittsteller, sondern der Wirt bemüht sich (mehr oder weniger) um die Gäste.
Hausrecht ist eine Sache und prinzipiell kann ich als Wirt machen was ich will... ob das menschlich in Ordnung ist darf aber diskutiert werden.

In Berlin gibt es Gaststätten in denen keiner Kinder erlaubt sind...
in Bayern werden Laptops verboten...
in anderen Restaurants Hunde...

daher kann man auch seine Kritik darstellen. Und ich finde es ziemlich unverschämt und total unfreundlich.

Was kommt als nächstes? Hausverbot für Menschen mit dunkler Hautfarbe?
Passen vielleicht nicht so richtig ins Ambiente... und der Wirt kann ja entscheiden wie er will.
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13.07.2010 17:05 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494

Hallo mühlenkreiskritiker

habe ich das nun in die falsche Kehle bekommen ?
Oder ist dein Angriff nicht auf mich gemünzt.
Du hast ja recht.
Nur.
Wenn der Wirt eben meint, in seiner Behausung mag er dies oder jenes nicht gern, werde ICH mich eben fügen.
Gehe ich eben woanders hin.
Wo ist da das Problem?

Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Ich meinte doch nur, man kann sich über alles trefflich streiten, nur lohnt es sich?
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13.07.2010 18:53 | von schmankerl57 (20) | Registriert seit: 05.09.2007 | Ort: Neustadt | Beiträge: 286

@Mühlenkreiskritiker "hier geht es um GASTFREUNDLICHKEIT!"
die Gastfreundlichkeit kann doch nicht nur für den gelten, der unbedingt sein neues iPad vorführen möchte, sondern auch für die überwiegende Mehrzahl der übrigen Gäste, die sich durch solche Sachen in ihrer Gemütlichkeit beeinträchtigt sehen. Und für die hat der Gastwirt diese Regeln aufgestellt. Noch mal gesagt, es handelt sich nicht um ein Cafe o.ä., sondern um ein bayerisches Stimmungslokal.
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13.07.2010 19:25 | von Mühlenkreiskritiker (172) | Registriert seit: 25.09.2009 | Ort: Minden | Beiträge: 208

Jetzt mal ehrlich... hier geht es um 2 Dinge

1. um die "Freiheit des Wirtes"
und
2. die Störung durch mobile Computer

wie gesagt... ich finde gar nicht die richtigen Worte wie sehr mich diese Arroganz des Wirtes ankotzt... was muss ich als nächstes beim Wirt vorlegen? Den Arierausweis des Großvaters?

Ich könnte kotzen vor soviel Willkür und arrogantem Verhalten. Das eine Restaurant kann man meiden, aber was passiert im nächsten?

Ich war noch nie in einem Lokal und hab mein Laptop ausgepackt, aber es geht ums Prinzip. Ich treffe mich des öfteren auch mal mit Freunden die weiter weg wohnen... und dann will man vielleicht Bilder anschauen o.ä.
nur als Idee wie sowas entsteht. Ein gemütlicher Abend mit Freunden...
und dann werd ich vom Wirt rausgeworfen weil ich... ohne andere auch nur minimal zu stören... ein Laptop dabei habe?
DAS soll korrektes Verhalten sein?

Ich fasse es gar nicht... ich wurde schon im Restaurant durch betrunkene Stammgäste angepöbelt weil ich zum Klo wollte und die Herren den Weg versperrt hatten... die freundliche Bitte mich durchzulassen wurde mit Gewalt beantwortet. Dank dem Alkohol.
Das gehört also prinzipiell alles zur "bayrischen Gemütlichkeit"... saufen bis die Kotze bitter schmeckt... aber Leute die einen gemütlichen Abend verbringen wollen und nebenbei ein Laptop dabei haben... die stören die Atmosphäre?

Mich nerven Mobilfunkgespräche am Nachbartisch hundertmal mehr als wenn jemand nen Laptop auspackt.
Wo ist da das Verbot? Achso... das ist natürlich was anderes... wenn jemand in sein Handy reinbrüllt, so das es alle mitbekommen, das stört nicht... aber wenn das Notebook beim Hochfahren piept ist wohl das Maß voll.

Wir sind langsam in einer Klassengesellschaft angekommen in der sich manche Mitmenschen als Herrscher über das nieder Volk ansehen... man kann sich heute alles erlauben, auch wenn es noch so bescheuert ist. Man findet ja sogar hier noch Leute die den Müll gut finden.

Ich bin davon nicht betroffen, aber mich stört es einfach weil das nächste willkürliche Verbot mich treffen könnte und ich es ungerecht finde das eine Gruppe von Menschen pauschal diskriminiert wird die sich ordentlich verhält. Andere Gruppen die aufgrund ihres Alkoholpegels sich daneben benehmen kriegen einen Freibrief für ihr Verhalten... DAS ist ja dann was anderes und gehört zur Gemütlichkeit...

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14.07.2010 22:36 | von Maxgourmand (265) | Registriert seit: 18.07.2008 | Ort: Herrsching am Ammersee | Beiträge: 40

Die Diskussion wird ja richtig lustig: Erst schreibt ein Kritiker, dass ihm von einem Wirt untersagt wird, einen Laptop oder eine kleinere Variante in seinem Restaurant zu nutzen. Den konkreten Ärger verstehe ich sehr wohl.
Umgekehrt: Der Gast fordert das Recht ein, in exakt diesem Restaurant sein Gerät nutzen zu können. Aber, und das ist mehrfach vorgebracht worden, auch der Wirt hat Rechte, besser gesagt Pflichten, denn er muss den Laden bewirtschaften, er ist für den Erfolg verantwortlich, das nennt man Führung. Ob die Art der Führung immer Erfolg zeigt, lassen wir mal offen.

Der von dieser Führung „betroffene“ Gast hat die Möglichkeit, die Location zu wechseln, der Wirt nicht!

Und jetzt spekuliert ein anderer Kritiker, dass "irgendwann" Voraussetzungen erbracht werden müssten („Arierausweis“), um in einem Restaurant essen zu können. Allein die Wortwahl („saufen, bis..“ „Ich könnte kotzen…“) des letzten Beitragenden zeigt, dass sämtliche Abwägungen und Argumente ins Leere laufen…

Nur zur Klarstellung: Mich stören Telefonate und rüpelnde Betrunkene im Restaurant auch - überall, in Hamburg, in Freiburg oder München, dies hat nichts mit "bayerischer Gemütlichkeit" zu tun. Aber auch diese Differenzierung scheint sehr schwer verständlich zu sein.
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15.07.2010 12:50 | von rosambo (60) | Registriert seit: 01.05.2008 | Ort: Braunschweig | Beiträge: 1675

@ Maxgourmand

Gratuliere, Du hast die Diskussion auf den Punkt gebracht. Eigentlich wollte ich mich hier ja raushalten, aber ehrlich gesagt stören mich komischerweise Zeitung oder Buch überhaupt nicht, aber Laptops. Das mag vielleicht an meinem Alter liegen, wobei dies nicht heißen soll, dass ich ein gestörtes Verhältnis zu Computer hätte. Wenn, wie hier angeführt, hier mehrere Bilder ansehen wollen, würde ich erstens den Wirt respektive die Bedienung fragen ob überhaupt und zweitens ob dies möglicherweise in einem Extraraum oder einer entsprechenden Nische möglich ist, weil eine solche 'Diaschau' mit Sicherheit etwas lauter wird. Möglicherweise ist dies auch ein 'Generationsproblem'.

rosambo

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16.07.2010 05:00 | von HeadChef (6) | Registriert seit: 07.07.2008 | Beiträge: 8

Als namentlich Genannter zitiere ich aus der Rezension von Harleypaule betreffend den Gasthof Wöllinger vom 18.12.2009 (http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/134379) :

Zitat: „Der Saukasten hat in einem Wirtshaus nix, aber auch gar nix verloren!“

Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und in meinen Augen ist damit zu diesem Thema alles gesagt.
Höchstens noch das: Der Geschäftsleitung vom Wöllinger sei auch von dieser Stelle aus nochmal herzlich gedankt, dass mit der Einführung und Aufrechterhaltung des Laptopverbots eine klare und saubere Linie verfolgt wird, um unser bayerisches Kulturgut nicht weiter Schritt für Schritt vor die Hunde gehen zu lassen.

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