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19.04.2011 03:32 | von Maxgourmand (265) | Registriert seit: 18.07.2008 | Ort: Herrsching am Ammersee | Beiträge: 40

In Teufels Küche, so lautet der Titel des Buches von Jörg Zipprick mit dem Untertitel "Ein Restaurantkritiker packt aus". Das Buch ist ernüchtend: Lebensmittelchemie und die Verbindung zur Sternegastronomie, die Welt der Zusatzstoffe und deren professionelle Umschreibung als natürliche Bestandteile, vom Schein (TV-Omnipräsenz) und Sein (Werbung für Convenience) unserer "Halbgötter in Weiß", das Konglomerat dieses Wirtschaftszweiges in der Kombination von Fooddesignern, Industrie und Medienlandschaft usw. Kurzweilig zu lesen, es verdirbt den Appetit und ist starker Tobak. Absolut empfehlenswert - wenigstens aus meiner Sicht!
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19.04.2011 14:59 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494

Hallo Maxgourmand

danke für den Tip. Soeben bestellt. Wird meine Urlaubslektüre am Meer sein wenn die Sonne "mal" nicht scheint :-))))
Wastel
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19.04.2011 20:15 | von Radinn (187) | Registriert seit: 12.03.2009 | Ort: Monheim am Rhein | Beiträge: 1089

Maxgourmand, ich muss Dir da leider zustimmen. Es ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Es gibt aber zum Glück auch in der Branche noch einige Köche, die ihr Handwerk verstehen und ohne Chemie, Lebensmittelindustrie und TV etc. auskommen. Aber ich fürchte, es wird weniger.

Wenn z.B. TV- Köche ihre Restaurants, Häuser zum Tafeln, Lokale usw. schließen, hat das sicherlich gute Gründe, die irgendwie auch mit der Einkommensseite zu tun haben können.

Andererseits darf man auch nicht alle TV-Köche in einen Topf werfen.
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19.04.2011 20:18 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

War schon immer meine Meinung.Die kochen auch nur mit Wasser.
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21.04.2011 00:09 | von Maxgourmand (265) | Registriert seit: 18.07.2008 | Ort: Herrsching am Ammersee | Beiträge: 40

Pfanni - wenn es Wasser wäre, wäre es ja ok!

Im Ernst: Es handelt sich beim Eingangsstatement um eine Buchempfehlung, nicht um eine Bewertung der Upperlevel-Gastroszene, schon gar nicht um meine Vorurteile. Ich finde es einfach schön, wenn Bücher "die Augen öffnen", auch wenn es nur meine sind.

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