Es hagelt Sterne in Mannheim
von Gourmetkoch0712 (463) | Zur letzten Seite springen | beobachten
08.11.2011 22:59 | von Gourmetkoch0712 (463) | Registriert seit: 02.12.2008 | Ort: Mannheim | Beiträge: 600 | zuletzt aktualisiert von Gourmetkoch0712 (463) am 08.11.2011 23:03
Neben den bekannten 1Sterne-Restaurants "Da Gianni" und "Doblers" gibt es jetzt ein 3 Sterne Restaurant ... das Amador (Auszug aus der sueddeutschen Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/leben/guide-michelin-sternregen-an-deutschlands-gastro-himmel-1.1183178
Juan Amador, der ebenfalls um seinen dritten Stern bangen musste, weil er sein Restaurant in Langen bei Frankfurt schloss und in sein Zweitrestaurant Amesa nach Mannheim umsiedelte, kann aufatmen: Er behält ihn auch am neuen Ort. Es ist, als wolle der Guide Michelin diesmal all jene Lügen strafen, die ihm in den vergangenen Jahren Zögerlichkeit bei den Bewertungen und eine konservative Linie vorwarfen. Denn Deutschland kann sich nicht nur über einen neuen Drei-Sterne-Koch freuen, sondern über mehr als zehn neue Zwei-Sterne-Köche - so etwas hat es noch nie gegeben.....
Im Mannheimer Morgen steht: http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20111108_mmm0000002442643.html
Die Anspannung war riesig. Doch dann knallten in der Nacht die Sektkorken bei Juan Amador. Denn die Kochkunst des Schwaben mit spanischen Wurzeln ist den Restaurantkritikern des Michelin-Guides auch in Mannheim drei Sterne wert. Damit gibt es in der Quadratestadt erstmals ein Restaurant, das mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. "Ich war unglaublich nervös", gestand Amador am Abend in einer ersten Reaktion gegenüber dem "MM". Denn nach seinem Umzug vom hessischen Langen auf das ehemalige Schildkrötgelände in Neckarau war nicht ausgemacht, ob die kritischen Restauranttester ihn sofort wieder in der Höchstklasse der deutschen Spitzenköche einreihen würden. Schließlich hatte das Amador erst am 8. September seine Pforten geöffnet - wenig Zeit, um gleich wieder höchsten Gourmetgenuss zu bieten.
Doch es hat auf Anhieb geklappt. "Ich freue mich wahnsinnig über diese Auszeichnung", sagt Amador weiter. Der Umzug aus Hessen habe geklappt, die Umstellung vom Amesa, wie das Restaurant in Neckarau zuvor hieß, sei sofort von den Gästen angenommen worden.
Amador zählt zu den populärsten und am höchsten ausgezeichneten Köchen Deutschlands. Sein Domizil in Langen war ihm zu klein geworden, in Mannheim findet er nun auch betriebswirtschaftlich den richtigen Rahmen für ein Spitzenlokal. Trotz weiterer Verpflichtungen in Abu Dhabi, Bankok, Singapur und New York - Amador zeigt sich möglichst oft in Mannheim. Um ganz oben in der Liga der Spitzenköche mitzuspielen, braucht es großen Einsatz: Zehn bis zwölf Mitarbeiter stehen in der Küche. In Deutschland gibt es derzeit nur neun Drei-Sterne-Restaurants, drei davon in Baden-Württemberg.
Und auch sonst kann Mannheim mit guter Küche aufwarten: Das Dobler's und Nobelitaliener Da Gianni haben weiter einen Stern. stew
Mannheimer Morgen
08. November 2011
http://www.sueddeutsche.de/leben/guide-michelin-sternregen-an-deutschlands-gastro-himmel-1.1183178
Juan Amador, der ebenfalls um seinen dritten Stern bangen musste, weil er sein Restaurant in Langen bei Frankfurt schloss und in sein Zweitrestaurant Amesa nach Mannheim umsiedelte, kann aufatmen: Er behält ihn auch am neuen Ort. Es ist, als wolle der Guide Michelin diesmal all jene Lügen strafen, die ihm in den vergangenen Jahren Zögerlichkeit bei den Bewertungen und eine konservative Linie vorwarfen. Denn Deutschland kann sich nicht nur über einen neuen Drei-Sterne-Koch freuen, sondern über mehr als zehn neue Zwei-Sterne-Köche - so etwas hat es noch nie gegeben.....
Im Mannheimer Morgen steht: http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20111108_mmm0000002442643.html
Die Anspannung war riesig. Doch dann knallten in der Nacht die Sektkorken bei Juan Amador. Denn die Kochkunst des Schwaben mit spanischen Wurzeln ist den Restaurantkritikern des Michelin-Guides auch in Mannheim drei Sterne wert. Damit gibt es in der Quadratestadt erstmals ein Restaurant, das mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. "Ich war unglaublich nervös", gestand Amador am Abend in einer ersten Reaktion gegenüber dem "MM". Denn nach seinem Umzug vom hessischen Langen auf das ehemalige Schildkrötgelände in Neckarau war nicht ausgemacht, ob die kritischen Restauranttester ihn sofort wieder in der Höchstklasse der deutschen Spitzenköche einreihen würden. Schließlich hatte das Amador erst am 8. September seine Pforten geöffnet - wenig Zeit, um gleich wieder höchsten Gourmetgenuss zu bieten.
Doch es hat auf Anhieb geklappt. "Ich freue mich wahnsinnig über diese Auszeichnung", sagt Amador weiter. Der Umzug aus Hessen habe geklappt, die Umstellung vom Amesa, wie das Restaurant in Neckarau zuvor hieß, sei sofort von den Gästen angenommen worden.
Amador zählt zu den populärsten und am höchsten ausgezeichneten Köchen Deutschlands. Sein Domizil in Langen war ihm zu klein geworden, in Mannheim findet er nun auch betriebswirtschaftlich den richtigen Rahmen für ein Spitzenlokal. Trotz weiterer Verpflichtungen in Abu Dhabi, Bankok, Singapur und New York - Amador zeigt sich möglichst oft in Mannheim. Um ganz oben in der Liga der Spitzenköche mitzuspielen, braucht es großen Einsatz: Zehn bis zwölf Mitarbeiter stehen in der Küche. In Deutschland gibt es derzeit nur neun Drei-Sterne-Restaurants, drei davon in Baden-Württemberg.
Und auch sonst kann Mannheim mit guter Küche aufwarten: Das Dobler's und Nobelitaliener Da Gianni haben weiter einen Stern. stew
Mannheimer Morgen
08. November 2011
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