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21.12.2008 14:16 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24

Als bekennender Normandiefan werde ich in den nächsten Tagen und Wochen einigen Berichte und einige interessante Restaurantberichte hier einbringen.
Calvados
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22.12.2008 10:08 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24

Hier der erste allgemeine Bericht zum Thema Normandie.

Von Aachen über Belgien, Nordfrankreich und der Picardie erreicht man nach ca. 3.5 Stunden kurz vor der Stadt Aumale das Departement Seine-Maritime und damit die Normandie.
Die A 29, der letzte Teilabschnitt wurde 2005 eröffnet, die A 28 mit der Pont de Normandie sowie die A 13 und die A 84 ist die Straßenverbindung zwischen Ost und West.
Die Normandie steht sowohl für drei „K“ als auch für drei „C“, die Normandie steht aber auch für Krieg, Eroberung und Freiheit.

Die drei „K“ stehen für:
"Küsten, Kastelle und Kathedralen."

Davon gibt es in der Normandie mehr als genug. Die herrlichen Kirchen und Kathedralen z. B. in Evreux oder Lisieux, der Notre Dame, St-Quen und St-Maclou in der hervorragend restaurierten fachwerkbunten Altstadt in Rouen oder das Kloster Le Bec (Notre Dame du Bec) in Le Bec-Hellouin (Département Eure) lassen das Herz eines jeden Freundes von mittelalterlichen Kirchenbauten höher schlagen.
Lisseux, ist die Stadt der Hl. Theresia. Besichtigen sollte man daher das Kloster, in dem in Chapelle du Carmel die Reliquien der Heiligen aufbewahrt sind, bis zu der Basilika der Hl. Theresia mit der wunderschönen dreischiffigen Krypta. Auch die Cathédrale St-Pierre - die aus dem 12 / 13 Jh. stammt ist zu besichtigen.
In der Stadt Caen befinden sich zwei Abteien - Abbaye-aux-Hommes (Männerkloster) und Abbaye-aux-Dames (Frauenkloster), sowie die Église St-Pierre.
In Bayeux steht die wunderschöne Kathedrale, die den zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat, und wacht über der Stadt und zieht den Besucher an.
Im Westen der Normandie liegt die Stadt Coutances mit ihrer gotischen Kathedrale die mit ihren beiden 78m hohen Türmen die Stadt prägt.

An der Grenze zur Bretagne wächst schließlich wie ein riesige Felsendom der Mont - Saint-Michel aus dem Meer, das Ziel großer Pilgerscharen und gewaltiger Touristenströme, die mühsam hinaufsteigen zum Wunder des Abendlandes und Weltkulturerbe.

Zwischen le Treport im Osten und Mont - Saint-Michel im Westen zeigt die über 600 km lange Küste der Normandie ein abwechslungsreiches und nicht selten faszinierendes Bild. Steilküsten wie z.B. bei Étretat, feiner Sand an der Küste der mondänen Seebäder oder im Bereich zwischen Asnelles und Arromanches les Bains, Häuser aus Granit in kleinen Seebädern prägen das Bild der Küste.

Diese Küste hat aber auch viel Leid gesehen und Geschichte geschrieben. Da ist erstens die Eroberung Englands durch die Normannen mit König Wilhelm dem Eroberer im Jahre 1006 zu nennen. Der Teppich von Bayeux erzählt in eindrucksvollen Bildern diese Eroberung in allen Details.

Die Namen Utah, Omaha, Gold, Juno, Sword sind in die Weltgeschichte eingegangen. Ca. 80 km Strand der Normandie und „der längste Tag“ haben die Befreiung Europas gebracht. Der 6. Juni 1944 steht für diese Befreiung.

Bevor man die Strände besichtigt, sollte man an einer der vom Mémorial de Caen organisierten Führungen teilzunehmen. Diese Führungen erklären ausführlich und eindrucksvoll die Ereignisse des „D Day” (Codename „Operation Overlord”).

Die Reise geht weiter durch leicht gewellte Hügellandschaften ins Landesinnere. Kühe mit schwarz geränderten Augen weiden auf saftigen Wiesen. Knorrige Apfelbäume mit leuchtenden gelben oder roten Früchten prägen die Landschaft. Schafe sind zu sehen, die am Meer auf kräuterreichen Flächen ihr Futter suchten. Bilder von kulinarischen Genüssen lassen das Wasser im Mund zusammen laufen: Frischer Fisch, Austern, Lamm, oder Baguette mit Käse.

Sie alle bilden die Säulen der normannischen Gastronomie:

Die drei „C“, Cidre, Calvados und Camembert.

In Häusern, die der bekannte Führer Michelin mit Sternen versehen hat, aber auch in den einfachen Gasthäusern auf dem Lande, sind diese Genüsse zu erleben und zu erschmecken.

Herrlich auch der Besuch des Hafens von Honfleur, oder die traumhaften Stränden von Deauville und Trouville sur Mer. Auch die Städte Rouen mit seinem Markt und Caen warten auf einen Besuch.

Im Osten der Normandie, fast bei Paris, ca. 80 km sind es bis zur Hauptstadt, warten die Gärten in Giverny und das Erbe von Monet auf einen Besuch.

Dies alles und noch mehr macht Lust auf Urlaub in der Normandie.
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22.12.2008 15:14 | von sylternixe (101) | Registriert seit: 17.07.2006 | Ort: Wuppertal | Beiträge: 4789

Hast du auch einen Tipp für eine PREISWERTE Unterkunft? Angedacht war zwar die Bretagne, aber vielleicht kannst du mich ja damit noch überzeugen....
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22.12.2008 15:33 | von rosambo (60) | Registriert seit: 01.05.2008 | Ort: Braunschweig | Beiträge: 1675

Hallo Nixe,

eine sehr schöne Alternative sind die so genannten Gîtes Rural. Ferienhäuser bzw. -wohnungen in verschiedenen Klassifizierungen unter staatlicher Aufsicht. Einfach bei Google Gîte Rural und dahinter das Departement (hier: Normandie) eingeben. Notfalls die Seite übersetzten lassen. Klingt dann manchmal etwas lustig, aber man kommt zurecht.

mit frankophilen Grüßen

rosambo
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22.12.2008 19:17 | von KurtMA (234) | Registriert seit: 22.10.2007 | Ort: Mannheim | Beiträge: 1603

Ich würde mir auch mal das Angebot der Firma Interchalet in Freiburg ansehen. Die haben sich auch Ferienhäuser gerade auch in Frankreich spezialisiert. Eigentümer von Ferienhäusern können die, wenn sie sie nicht selber nutzen, über Interchalet vermieten. Ziemlich preisgünstig und manchmal unglaublich luxuriös!
http://www2.interchalet.com/unternehmen/ueber.cfm

Liebe Grüße,
Kurt
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23.12.2008 13:22 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24

Le Gué du Holme
Saint-Quentin-sur-le-Homme
50220 Ducey
Tél. : 02 33 60 63 76
Fax : 02 33 60 06 77
e-mail : info@le-gue-du-holme.com
http://www.le-gue-du-holme.com/

In der Nähe der Stadt Avranches und nicht weit von der Bucht des Mont St. Michel liegt dieses bezaubernde Hotel Restaurant in dem kleinen Dorf Saint-Quentin sur le Home. Das Hotel verfügt über 10 Zimmer. Im Erdgeschoss liegt auch ein behindertengerechtes Zimmer. Die Zimmer haben fast alle Blick in einen kleinen Garten, hier kann man bei schönem Wetter auch das Frühstück einnehmen. Die Zimmer sind gut ausgestattet. Wie so häufig in Frankreich sind WC und Bad getrennt. Das Bad relativ klein, mit Badewanne und Waschtisch versehen, großer Spiegel über dem Waschtisch. Leider fehlt bei der Wanne eine Duschabtrennung, die Gefahr das Bad unter Wasser zusetzen ist daher groß.
Hinter dem Haus gibt es ein Parkplatz der nachts abgesperrt wird.
Freundlicher Empfang durch die Dame des Hauses. Typisches französisches Frühstück ab 08.00 Uhr. Das Hotel gehört der Châteaux & Hotels de France an. Zimmerpreis 60-95 €. (bis zu 3 Personen)
Gutes Restaurant (Siehe dort)
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24.12.2008 15:20 | von Wollebart (130) | Registriert seit: 07.04.2008 | Ort: Ettlingen | Beiträge: 800

Hallo Calvados,

danke für die vielen guten Tipps, da bekommt man direkt Lust das inzwischen total eingerostete Französisch wieder aufzufrischen und mal wieder einen Urlaub dort zu verbringen.

Gruß
Wolle
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29.12.2008 13:25 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24

Wie in der Hotelbeschreibung bereits ausgeführt liegt dieses bezaubernde Hotel Restaurant nicht weit vom Mont St. Michel.
Empfang und die vor gelagerte kleine Bar sind in einem warmen Holzton mit Steinfußboden und dezenten Licht freundlich gestaltet. Es gibt zwei Speiseräume. Während der Speiseraum zur Straße hin ebenfalls in Holz und Brauntönen gehalten ist, strahlt der andere in weiß mit Blick in den Garten. Letzterer war bei unserem Besuch einer Gesellschaft vorbehalten, so dass wir im vorderen Raum Platz nahmen. Das Restaurant war sehr gut besucht, auch von Personen die nicht im Hotel übernachteten.

Wir wurden an einen weiß gedeckten Tisch geleitet der angenehm dekoriert war. Als Aperitif wurde ein Cocktail „Normandy“ gewählt. Ein Teller mit 3 kleinen Häppchen stand schnell auf dem Tisch. Dazu kleine Baguette, die unaufgefordert auch nachgelegt wurden und ausreichend Salzbutter der Normandie.
Zur Auswahl stehen 3 Menüs sowie 10 Vorspeisen davon 4 verschiedene Hummerzubereitungen, 4 Fischgerichte, 3 Fleischgerichte sowie ein Kindermenü, separate Dessertkarte.
Wir wählten das Menü „Gourmand“, 4 Gänge für 48 €, dazu zum 1. Gang ein Glas „Coteaux de Saumur“ das Glas 0.01 l zu 5 E und ein halbe Flasche „Moulin de la lagune zu 23.50 €

1. Amuse Bouche
Kleine Tomate gefüllt mit Ziegenkäse, Melone mit Schinken und ein Schälchen Tapenade, dazu für jeden zwei Scheiben Baguette.
Einfacher, aber schmackhafte Auftakt. Lediglich die Tomate mit Füllung war Kühlschrank kalt.
2. Amuse Bouche
Lachsrilette mit Basilikumcreme und roten Kaviar.
Lachs grob durch den „Wolf“ gedreht, luftige Creme.

1. Gang
Foie Gras mit Apfelmus, Caramel
Die Foie Gras leicht mit Calvados parfümiert, gefüllt mit Rhabarber. Eine schöne Zusammenstellung der Aromen, lediglich der Caramel war eigentlich überflüssig.

2. Gang
Lamm mit Sommerknoblauch, Kartoffelpüree und Lammjus.
Eine rosa gebratene Scheibe vom Carre und 2 Scheiben vom Rücken waren gut gewürzt, hatte aber leider kaum „Lammgeschmack“, luftiges Püree und leichter Jus. Bei 4 Gängen hatte dieser Gang etwas mehr auf dem Teller haben können.

3. Gang
Käse der Normandie
Auf einem Wagen wurden ca. 25 verschiedene gut gereifte Käsesorten vorgefahren. Wir wählten Camembert, Livarot und Pont l’ Évêque sowie ein in Asche gewälzter Ziegenkäse.

4.Gang
Apfelsorbet mit Calvados
Ein einfaches aber wohlschmeckendes Dessert als Abschluss.

Mit einem Calvados „Doyen d’Age“ Groult Pas d’auge und einen „Cafe ou inffusion“ wurde ein typisches normannisches Abendessen beschlossen. Wer die südwestliche Normandie besucht oder auf den Weg in die Bretagne ist, sollte hier einen Stopp einlegen.
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12.01.2009 10:31 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24

Nach meinen Bericht über die Normandie mit drei „K“ und drei „C“, nun einige Detailberichte über verschiedene Städte, Landschaften und Ereignisse.

Anfangen möchte ich mit der bezaubernde Stadt Honfleur an der Seine Mündung
Von Osten kommend wird über die Pont de Normandie die ca. 8 000 zählende Stadt im Departement Calvados erreicht. Bei der Pont de Normandie, eine interessante Brückenkonstruktion als Schrägseilbrücke, ist das Beleuchtungsystem interessant. Bei Dunkelheit leuchtet die Brücke in Blau und Weiß.

Über die D 580 erreicht man die Stadt und kann auf dem kostenpflichtigen Parkplatz zwischen dem „Bassin de L’ Est“ und der Straße „Quai de la Tour“ sein Fahrzeug abstellen.
Wir beginnen unseren Spaziergang über den Quai de la Quarantaine zum Vieux Bassin. Entlang der Straße reiht sich ein Restaurant an das andere. Das interessanteste ist für mich das „Absinth“. Das alte Hafenbecken, heute Ankerplatz für Freizeitschiffe und Yachten, wird auf der Ostseite, dem Quai St-Etinne, von zweistöckigen Häusern und gegenüber am Quai Ste-Catherine von bis zu siebenstöckigen Häusern, umrahmt. Hier sind Restaurants aller Stilrichtungen, Boutiquen und Galerien untergebracht. Bei einem Cafe oder einem gekühlten Cidre kann man die vorbei schlenderten Gäste aus aller Welt beobachten.

Nach dieser kleinen Pause geht es weiter am ehemaligen Haus des Stadtgouverneurs, dem „La Lieutenance“ vorbei in das Zentrum des Stadtviertels auf den Place Ste-Catherine. In diesem Stadtviertel mit vielen Fachwerkhäusern in kleinen schmalen Gassen steht die Kirche „Èglise Ste - Catherina“ mit dem Glockenturm „Clocher Ste - Catherine. Die Kirche ist vollständig aus Holz errichtet, die Fundamente natürlich ausgenommen, der Turm mit Holzschindeln verkleidet, Weiter geht der Rundgang zum „Musèe Eugene Boudin. Hier werden Werke der Maler aus dem Gebiet der Stadt gezeigt, herausragend natürlich die Sammlung des Namensgebers. Auch ein Besuch des „Maison Satie“ in der Rue Haute ist zu empfehlen. Über den Place Hamlin kommen wir wieder auf die Quai de la Quarantaine und zu unserem Fahrzeug zurück.

Für das Mittagessen ist das Restaurant Terrasse et l'Assiette hinter der Eglise Ste – Catherina zu empfehlen. Wer über Nacht bleibt, sollte im „Les Maisons de Lea „ Place Ste-Catherine oder im Hotel La Tour übernachten und bei Alexandre Bourdas im Sa. Qua. Na zu Abend essen. Beide Restaurants haben einen Stern im Michelin.
Zu empfehlen ist außerdem noch das Restaurant „Le Bréard“. Es liegt im Herzen der Stadt. Vom Hafen sind es ca. 2-3 min. zu Fuß. Vom Place Sainte Catherine sind es nur ca. 20 m.
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12.01.2009 20:42 | von sylternixe (101) | Registriert seit: 17.07.2006 | Ort: Wuppertal | Beiträge: 4789

Dank dir Calvados, aber wir haben jetzt doch die Bretagne gebucht....
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12.01.2009 20:57 | von Lobacher (34) | Registriert seit: 17.12.2007 | Beiträge: 3377

sylternixe;32719
Dank dir Calvados, aber wir haben jetzt doch die Bretagne gebucht....

Hoffentlich kommst Du auch mit so schönen Berichten zurück ;)
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22.01.2009 18:03 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24

Etretat
Bei einem Urlaub in der Normandie gehört der Besuch der Bucht von Etretat zum Pflichtprogramm. Steilen Felsklippen mit ihren spektakulären Felsformationen umrahmen den Ort auf beiden Seiten
Der Strand der so genannten Alabasterküste ist mit grobem Kies bedeckt, und der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist beträchtlich.
Von der Seepromenade hat man einen herrlichen Blick auf die Falaise d'Aval (Steilküste unterhalb des Ortes) mit der Porte d'Aval, einem großen natürlichen Felstor, das an einen Elefantenrüssel erinnert. Vor der Porte d'Aval steht eine mächtige Felsnadel im Meer, L'Aiguille. Wer die Geschichten um Arsene Lupin kennt, wird auch die kennen.

Die Restaurants an der Seepromenade sind allerdings nicht zu empfehlen.

Als Alternative bietet sich das Hotel-Restaurant „Les Hêtres“ in der Nähe von Saint Valery en Caux, zwischen Fecamp und Dieppe gelegen an.
Bertrand Warin, der in den 90ern Jahren ein Sternerestaurant in Rouen betrieb, hat hier auf dem Lande ein wahres Schmuckstück von Hotel und Restaurant erworben. Auf einem ca. 15 000 qm großen Parkähnlichem Grundstück steht ein lang gestrecktes Fachwerkgebäude aus dem 17: Jahrhundert.
Das Restaurant bietet eine verfeinerte Regionalküche. Unser Tagesmenü für 40 € mit 5 Gängen. Sehr gut eine Torte mit Sardinen. Ala Carte zwischen 14 € und 46 €. Die 6 Hotelzimmer zwischen 90 und 160 €.
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22.01.2009 20:45 | von ela_hund (39) | Registriert seit: 21.03.2006 | Beiträge: 96

Liebe Frankreichfreunde,

auch ich war schon häufig in beiden Departements im Hohen Norden - Weiten Westen von Frankreich.

Man kann doch durchaus das eine mit dem anderen verbinden.
So haben wir im letzten Jahr auf der Fahrt in die Bretagne in Caen übernachtet - und ganz entspannt den letzten Teil der Reise in
Angriff genommen.

Als besonders schön empfand ich die Halbinsel Cotentin in der Normandie - in und um Barneville Cateret - mitsamt dem Hinterland - sehr zu empfehlen.

Wenn man sich auf diese Gegend vorbereiten will - und das gilt eigentlich für ganz Frankreich - die Reiseführer "Petit Futé" sind jenseits von Kirchen und Schlössern, Museen und Friedhöfen ideale Reiseführer für Geniesser und Kunstbanausen. Dort gibt es Tipps für Geschäfte, Märkte, Strände, Kinos und alle anderen örtlichen Vergnügungen.

Ach ja - den besten Blick auf den Mont St Michel hat man von der Bretagne aus - da gibt es eine Küstenstrasse entlang des Meeres und ein paar Orte an der D 275 oder auch D 797 die einen atemberaubenden Blick auf dieses Monumentalbauwerk mitten im Meer erlauben.
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22.01.2009 23:03 | von rosambo (60) | Registriert seit: 01.05.2008 | Ort: Braunschweig | Beiträge: 1675

Ein absolutes Muss ist meines Erachtens für Frankreichbesucher der Michelin.
Den gibt es inzwischen für fast alle Gebiete auch in deutscher Ausgabe. Natürlich auch für die Bretagne und die Normandie.

à bien tout

rosambo
Missing

14.01.2010 11:24 | von pychotka (0) | Registriert seit: 14.01.2010 | Beiträge: 2

Hallo Leckerschmecker,

ich bin gerade aus Normandie zurück:) Ich kann EUCH ein sensationell gutes Restaurant in einem Herrenhaus in einem winizigem aber sehr süßem Ort (76490 Caudebec en caux) empfehlen.

Restaurant G.a.
@ Manoir de Rétival
2 Rue st Clair
76490 Caudebec en caux

http://www.restaurant-ga.fr

Das Restaurant war bis jetzt die beste, die ich jeweils besucht habe!! Das Essen war sensationell lecker. Die Gäste werden am großen Refektoriumstisch in einer schönen Küche bewirtet. So kann man den Koch bei seiner Arbeit zusehen und interessante Geschichte über Frankreich und über regionale und internationale Küche erfahren. Das alles in einer gemütlichen und familiären Atmosphäre. Es gab 14 leckere und abgefahrene Gänge…und ganz viel Unterhaltung. Immer wieder!!!

Schau mal am besten die Internetseite an: http://www.restaurant-ga.fr

Bon appétit!
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17.06.2011 10:05 | von calvados (69) | Registriert seit: 25.10.2006 | Beiträge: 24 | zuletzt aktualisiert von calvados (69) am 17.06.2011 10:07

Besuch im G.a.

David Goerne, deutscher Koch in der Normandie, diesen Namen sollte man sich merken. In Caudebec en Caux an der Seine, gelegen zwischen Rouen und Honfleur, betreibt er im Manoir de Rētival seit über zwei Jahren sein Restaurant G.a.
Eine Reservierung ist unabdingbar, auch eine Übernachtung sollte eingeplant werden.

David, der im Jacob’s (Hamburg) gelernt und u.a. auch als Sous Chef im Restaurant „Alter Meierhof“ bei Dirk Luther gearbeitet hat, bietet zwei Menüs an. Das kleine Menü für 98 € und ein Überraschungsmenü für 148 €, serviert werden beide mit korrespondierenden Weinen.

Wir hatten uns für das große Menü entschieden und es gibt, nach unserer Auffassung, keine Anhaltspunkte für Kritik an dem zu üben, was David Goerne auf die Teller gebracht hat. Goerne steht allein an seinem Molteni Herd und seine Küche kommt frisch und visionär daher. Gespeist wird in der Küche an einem bis zu 12 Personen fassenden Tisch. Für größere Gesellschaften gibt es natürlich noch ein Speisesaal. Bei unserem Besuch saß noch ein französisches Paar, der Bürgermeister mit Ehefrau von Caudebec en Caux, mit am Tisch.

Texturen und Aromen wechseln sich während der Speisefolge perfekt ab. Herzhaft gewürzt wie beim Gazpacho Andaluz, folgt eine milde Infusion von Lakritze. Der nächste Gang- Makrele – dann wieder mit kräftigen Gewürzen und bissfesten Beilagen. Dies setzt sich auch bei den nachfolgenden Gängen fort. Goerne setzt auf Qualität und Frische bei seinen Produkten. Wenn möglich wird alles aus der Region beschafft. Das Meer ist kaum 50 km entfernt. Sein Menü: Handwerklich perfekt, kreativ und mit überraschende Geschmackseindrücken, auch optisch ein Genuss. Die Region soll man sehen und schmecken.

Fazit: Wir kommen wieder. Wir waren vier Tage vorher bei Bau in Perl, sehr gut, aber der Besuch bei David wird stärker bei uns in Erinnerung bleiben
Bilder http://29alwi.wordpress.com/2011/06/16/restaurant-g-a-caudebec-en-caux-normandie/

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