bucherwirt bei buch in jenbach
14.03.2010 11:34 | von josefmayr (1) | Registriert seit: 14.03.2010 | Ort: Rosenheim | Beiträge: 1
da gibt es die besten schnitzel und ist für jeden was dabei muss man mal gewesen sein
06.04.2010 19:26 | von Wastel (160) | Registriert seit: 07.06.2009 | Ort: Alsdorf | Beiträge: 494
Hallo
Ist ja schön das es bei Bucher große Schnitzel gibt.
Aber leider stellt ihr Beitrag KEINE Bewertung dar und ist weder dem Wirt noch dem Suchenden nützlich.
Ich hätte mich über mehr Einzelheiten gefreut.
Wastel
Ist ja schön das es bei Bucher große Schnitzel gibt.
Aber leider stellt ihr Beitrag KEINE Bewertung dar und ist weder dem Wirt noch dem Suchenden nützlich.
Ich hätte mich über mehr Einzelheiten gefreut.
Wastel
09.10.2011 18:09 | von Kitzbilly (0) | Registriert seit: 09.10.2011 | Beiträge: 1
Ich will mal versuchen Wastel's Ansprüche zu erfüllen:
Bisher war in ein Mal Gast im Bucherwirt und nehme mir seither stets vor dort wieder einzukehren wenn ich die Inntalautobahn benutze. Dies ist zwar häufig aber ich habe es bisher nicht geschafft dies nochmal zu tun, plane aber es demnächst umzusetzen und dann eine erneute Bewertung zu schreiben, mit dem Hintergedanken während des Besuches auch die Augen offen zu halten.
Ich war zur Mittagszeit mit einer Gruppe von etwa 15 anderen da wir einen Ausflug nach Südtirol geplant hatten und sich der Bucherwirt als Zwischenstation hervorragend eignete nachdem wir am Vormittag in der Nähe einen Hochseilgarten besucht hatten.
Vorneweg: Der Bucherwirt ist in meinen Augen ein Wirtshaus, kein Restaurant und will das glaub ich auch gar nicht sein. Das kam zur Mittagszeit auch zum Ausdruck als die Gästeschar einen bunten Querschnitt durch die Bevölkerung bot. Vom Anzugträger bis zum Tischler in Arbeitskleidung der schnell Mittagspause macht war alles vertreten und dementsprechend war auch die Geräuschkulisse was uns aber keineswegs gestört hatte. War es doch immerhin Mittag und ich glaube auch dass das Publikum sowie dessen Kleidung am Abend ein wenig anders aussieht.
Aber genug der Oberflächlichkeiten: Die Begrüßung war sehr herzlich und erfolgte von einer sehr jung aber nichtsdestotrotz überaus souverän wirkenden Kellnerin die uns mit einem nicht aufgesetzt wirkenden Lächeln begrüßt hatte und schnell zum Tisch führte. Schnell bezieht sich auch "ohne Wartezeit". Da sich eigentlich schon alle über die Getränke im Klaren waren wurden diese schon aufgenommen noch bevor wir die Karte bekommen hatten. Das lag vermutlich auch an einigen Gruppenmitgliedern die dringend den Durst stillen mussten aber wie gesagt: Die Kellernin war souverän und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, änderte schnell die Routine und versorgte die durstige Meute erst einmal mit Flüssigem.Hier der erste Kritikpunkt: Da ich kein Biertrinker bin und ein Cola bestellte wurde meine Befürchtung des "Tiroler Colas" bestätigt das aus einer nicht optimal eingestellten Postmixanlage stammen musste. Etwas zu wenig gekühlt und ein Mangel an Kohlensäure aber dennoch trinkbar. Nur eben nicht "optimal".
Die Biere meiner Begleiter sahen allerdings sehr frisch aus mit schönen Schaumkronen auf gezapftem Bier und Flaschenweissbier. Ebenfalls war die Bedienung durchaus flott.
Dann wurde die Karte an den Tisch gebracht und ich ertappte mich dabei Luft zu holen da mir die Preise als Kitzbüheler den Atem stocken ließen. Die teuerste Suppe ist die Gulaschsuppe mit 2,40 und das teuerste Hauptgericht das Filetsteak vom Angusrind für 16,40 (!!!). Bei uns kann man für solche Gerichte teilweise das doppelte zahlen.
Ich bestellte mir in freudiger Erwartung eine Frittatensuppe zu 2,10 und einen gedünsteten Zwiebelrostbraten mit Reis und Kartoffeln zu 7,60. In der Runde waren noch Filetsteak, das erwähnte Schnitzel und Grillteller vertreten.
Erst zur Suppe: Wenn mich die Geschmacksknospen nicht getäuscht hatten war es zwar keine Consommé aber einer sehr schmackhafte und kräftige Bouillon vom Rind mit hauchzarten Frittaten, frischen Schnittlauchringerln und knallheiss serviert. Trotz eifrigem Suchen konnte ich geschmacklich keine Spuren von Suppenpulver entdecken und war damit vollauf zufrieden.
Der Zwiebelrostbraten, von dem gleich zwei Scheiben am Teller lagen war in der Tat gedünstet und zart sodass er mit der Gabel leicht zu zerteilen war. Dazu eine dunkle Sauce mit mitgekochten Zwiebeln und obendrauf noch eine gute Handvoll nicht zu dunkler Röstzwiebeln die geschmacklich ebenfalls aus eigener Herstellung stammen mussten. Die Würze war ausgewogen und ich hatte kein Bedürfnis den Salzstreuer zu verwenden.
Der Reis und die Kartoffeln waren keine Offenbarung, aber der Reis war gut gekocht und auch gewürzt (schon zu oft habe ich langweiligen Reis serviert bekommen) und die Kartoffeln einfache, in Butter geschwenkte Salzkartoffel die jedoch von satter gelber Farbe waren und auch Eigengeschmack aufzuweisen hatten.
Dazu serviert wurde ein kleiner gemischter Salat (ca. 23cm Durchmesser) mit soweit ich mich erinnern kann ein wenig Kraut, Kartoffel, Karotten und Gurkensalat, obendrauf gemischte Blattsalate in einfacher aber gut ausbalancierter Essig-Öl-Marinade. Ein guter Begleiter der das an sich doch eher schwere Gericht aufzulockern verstand.
Das Schweineschnitzel Wiener Art vom Nebenteller wurde natürlich auch probiert und ich konnte keine Kritikpunkte festmachen. Frisch, leichter Buttergeschmack, zart und kein Friteusenschnitzel. Auch die Steaks waren von mindestens 2,5cm Dicke und alle gut gebraten.
Leider sind bei vielen Gerichten Pommes frites die Standardbeilage (auch beim Steak) allerdings ist es überhaupt kein Problem diese auszutauschen. Und ich muss dem Wirt auch zugestehen dass in der Gegend wo er ansässig ist dies nun leider wohl eine der meistgefragten Beilagen zu sein scheint. Und da muss der Wirt nunmal drauf achten was die Leute wollen, nicht was er gerne hätte.
Der Eiskaffee den ich mir als Krönung des Ganzen bestellte war auch eine runde Sache. Zwei Kugeln Eis, kräftiger Kaffee und von der Konsistenz idealer Schlagrahm(-sahne) obendrauf. Dazu zwei kleine Waffelröllchen und fertig. Mehr will ich da auch gar nicht.
Alles zusammen kann ich den Bucherwirt auf jeden Fall empfehlen. Während des ganzen Essens war die Bedienung stets präsent und aufmerksam und trotz des starken Geschäftsbetrieben gab es nur sehr kurze Wartezeiten auf unsere Bestellungen.
Die Anrichteweise an sich war zwar ein wenig phantasielos aber was will ich ein Schnitzel auch grossartig mit Phantasie auf dem Teller platzieren? Das Essen war gut, frisch und das Preis-Leistungsverhältnis grandios.
Kein Sternelokal wie zu Beginn schon erwähnt aber wozu auch? Die Mahlzeiten sind frisch und gut, die Räume inklusive Toiletten sind alle sehr sauber sowie freundlich und persönlich bevorzuge ich diese Art des auswärtigen Essens ohnehin der sogenannten gehobenen Gastronomie. Ein rundum EHRLICHES Wirtshaus.
Achja: wir waren im Saal untergebracht, genau auf dem Tisch im Vordergrund. Auf deren Homepage ist auch die Karte usw. gut ersichtlich.
www.bucherwirt.at/
(und nein - ich bin kein Mitglied der Familie und hab auch nix von der Werbung, hihi...)
Bisher war in ein Mal Gast im Bucherwirt und nehme mir seither stets vor dort wieder einzukehren wenn ich die Inntalautobahn benutze. Dies ist zwar häufig aber ich habe es bisher nicht geschafft dies nochmal zu tun, plane aber es demnächst umzusetzen und dann eine erneute Bewertung zu schreiben, mit dem Hintergedanken während des Besuches auch die Augen offen zu halten.
Ich war zur Mittagszeit mit einer Gruppe von etwa 15 anderen da wir einen Ausflug nach Südtirol geplant hatten und sich der Bucherwirt als Zwischenstation hervorragend eignete nachdem wir am Vormittag in der Nähe einen Hochseilgarten besucht hatten.
Vorneweg: Der Bucherwirt ist in meinen Augen ein Wirtshaus, kein Restaurant und will das glaub ich auch gar nicht sein. Das kam zur Mittagszeit auch zum Ausdruck als die Gästeschar einen bunten Querschnitt durch die Bevölkerung bot. Vom Anzugträger bis zum Tischler in Arbeitskleidung der schnell Mittagspause macht war alles vertreten und dementsprechend war auch die Geräuschkulisse was uns aber keineswegs gestört hatte. War es doch immerhin Mittag und ich glaube auch dass das Publikum sowie dessen Kleidung am Abend ein wenig anders aussieht.
Aber genug der Oberflächlichkeiten: Die Begrüßung war sehr herzlich und erfolgte von einer sehr jung aber nichtsdestotrotz überaus souverän wirkenden Kellnerin die uns mit einem nicht aufgesetzt wirkenden Lächeln begrüßt hatte und schnell zum Tisch führte. Schnell bezieht sich auch "ohne Wartezeit". Da sich eigentlich schon alle über die Getränke im Klaren waren wurden diese schon aufgenommen noch bevor wir die Karte bekommen hatten. Das lag vermutlich auch an einigen Gruppenmitgliedern die dringend den Durst stillen mussten aber wie gesagt: Die Kellernin war souverän und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, änderte schnell die Routine und versorgte die durstige Meute erst einmal mit Flüssigem.Hier der erste Kritikpunkt: Da ich kein Biertrinker bin und ein Cola bestellte wurde meine Befürchtung des "Tiroler Colas" bestätigt das aus einer nicht optimal eingestellten Postmixanlage stammen musste. Etwas zu wenig gekühlt und ein Mangel an Kohlensäure aber dennoch trinkbar. Nur eben nicht "optimal".
Die Biere meiner Begleiter sahen allerdings sehr frisch aus mit schönen Schaumkronen auf gezapftem Bier und Flaschenweissbier. Ebenfalls war die Bedienung durchaus flott.
Dann wurde die Karte an den Tisch gebracht und ich ertappte mich dabei Luft zu holen da mir die Preise als Kitzbüheler den Atem stocken ließen. Die teuerste Suppe ist die Gulaschsuppe mit 2,40 und das teuerste Hauptgericht das Filetsteak vom Angusrind für 16,40 (!!!). Bei uns kann man für solche Gerichte teilweise das doppelte zahlen.
Ich bestellte mir in freudiger Erwartung eine Frittatensuppe zu 2,10 und einen gedünsteten Zwiebelrostbraten mit Reis und Kartoffeln zu 7,60. In der Runde waren noch Filetsteak, das erwähnte Schnitzel und Grillteller vertreten.
Erst zur Suppe: Wenn mich die Geschmacksknospen nicht getäuscht hatten war es zwar keine Consommé aber einer sehr schmackhafte und kräftige Bouillon vom Rind mit hauchzarten Frittaten, frischen Schnittlauchringerln und knallheiss serviert. Trotz eifrigem Suchen konnte ich geschmacklich keine Spuren von Suppenpulver entdecken und war damit vollauf zufrieden.
Der Zwiebelrostbraten, von dem gleich zwei Scheiben am Teller lagen war in der Tat gedünstet und zart sodass er mit der Gabel leicht zu zerteilen war. Dazu eine dunkle Sauce mit mitgekochten Zwiebeln und obendrauf noch eine gute Handvoll nicht zu dunkler Röstzwiebeln die geschmacklich ebenfalls aus eigener Herstellung stammen mussten. Die Würze war ausgewogen und ich hatte kein Bedürfnis den Salzstreuer zu verwenden.
Der Reis und die Kartoffeln waren keine Offenbarung, aber der Reis war gut gekocht und auch gewürzt (schon zu oft habe ich langweiligen Reis serviert bekommen) und die Kartoffeln einfache, in Butter geschwenkte Salzkartoffel die jedoch von satter gelber Farbe waren und auch Eigengeschmack aufzuweisen hatten.
Dazu serviert wurde ein kleiner gemischter Salat (ca. 23cm Durchmesser) mit soweit ich mich erinnern kann ein wenig Kraut, Kartoffel, Karotten und Gurkensalat, obendrauf gemischte Blattsalate in einfacher aber gut ausbalancierter Essig-Öl-Marinade. Ein guter Begleiter der das an sich doch eher schwere Gericht aufzulockern verstand.
Das Schweineschnitzel Wiener Art vom Nebenteller wurde natürlich auch probiert und ich konnte keine Kritikpunkte festmachen. Frisch, leichter Buttergeschmack, zart und kein Friteusenschnitzel. Auch die Steaks waren von mindestens 2,5cm Dicke und alle gut gebraten.
Leider sind bei vielen Gerichten Pommes frites die Standardbeilage (auch beim Steak) allerdings ist es überhaupt kein Problem diese auszutauschen. Und ich muss dem Wirt auch zugestehen dass in der Gegend wo er ansässig ist dies nun leider wohl eine der meistgefragten Beilagen zu sein scheint. Und da muss der Wirt nunmal drauf achten was die Leute wollen, nicht was er gerne hätte.
Der Eiskaffee den ich mir als Krönung des Ganzen bestellte war auch eine runde Sache. Zwei Kugeln Eis, kräftiger Kaffee und von der Konsistenz idealer Schlagrahm(-sahne) obendrauf. Dazu zwei kleine Waffelröllchen und fertig. Mehr will ich da auch gar nicht.
Alles zusammen kann ich den Bucherwirt auf jeden Fall empfehlen. Während des ganzen Essens war die Bedienung stets präsent und aufmerksam und trotz des starken Geschäftsbetrieben gab es nur sehr kurze Wartezeiten auf unsere Bestellungen.
Die Anrichteweise an sich war zwar ein wenig phantasielos aber was will ich ein Schnitzel auch grossartig mit Phantasie auf dem Teller platzieren? Das Essen war gut, frisch und das Preis-Leistungsverhältnis grandios.
Kein Sternelokal wie zu Beginn schon erwähnt aber wozu auch? Die Mahlzeiten sind frisch und gut, die Räume inklusive Toiletten sind alle sehr sauber sowie freundlich und persönlich bevorzuge ich diese Art des auswärtigen Essens ohnehin der sogenannten gehobenen Gastronomie. Ein rundum EHRLICHES Wirtshaus.
Achja: wir waren im Saal untergebracht, genau auf dem Tisch im Vordergrund. Auf deren Homepage ist auch die Karte usw. gut ersichtlich.
www.bucherwirt.at/
(und nein - ich bin kein Mitglied der Familie und hab auch nix von der Werbung, hihi...)
29.11.2011 08:31 | von schmankerl57 (20) | Registriert seit: 05.09.2007 | Ort: Neustadt | Beiträge: 286
das ist doch mal eine Bewertung, wie sie im Buch steht! Informativ und ausgewogen. Da läuft mir als einem in der kulinarischen Diaspora lebendem Österreicher doch das Wasser im Mund zusammen. Danke!
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