schlechte Bewirtung bei Hochzeit - was kann man erwarten

von Treehamster (5) | Zur letzten Seite springen | beobachten

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13.05.2009 17:56 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

Hallo zusammen,

am WE war ich zu einer Hochzeit eingeladen. Dabei sind verschiedene Pfuschereien begangen worden. Die 4 Größten waren:

- extrem unfreundliche Bedienung
- vor dem Brautentführen zum Ehepaar zu gehen und zu fragen, wo es stattfinden soll (wie ihr wisst, weiß das Ehepaar vorher nichts!!!)
- Filetfleisch bestellt, Filet mit außen herum Fett, Sehne und Knorpel bekommen
-am gleichen Abend noch das Brautpaar zur Kasse gebeten!

Kann man besonders wegen Punkt 2 eine Entschädigung verlange (evtl. rechtlich gestützt?)

Ich hoffe, ihr könnt mich aufklären!
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13.05.2009 18:32 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Hallo Treehamster
Herzlich Willkommen hier im Forum.
Ich hab mal den Link dazu reingesetzt.

http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/115892/
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13.05.2009 21:19 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

Und ein weiterer Link von mir: http://www.hotel-jungbraeu.de/

Mit irgendetwas einklagen wird es schwierig. Dazu muss man ja zudem einen entstandenen Schaden nachweisen. Die in meinen Augen einzige Möglichkeit wäre, dass das Brautpaar mit den Wirten noch einen Termin vereinbart und ein Gespräch unter acht Augen sucht. Wenn diese verständnisvoll sind, kann man vielleicht einen Gutschein oder etwas ähnliches im Sachbereich bekommen. Auf eine Geldrückgabe würde ich nicht hoffen.

Dumm, dass das Fest am gleichen Abend bezahlt werden musste. Oder klug für die Wirte? Wie auch immer, es ist nun schwierig im Nachhinein etwas zu fordern, Geld einzubehalten wäre einfacher gewesen.

In Bayern in einem Hotel den Brauch des "Brautenführens" bzw. dessen Fortgang nicht zu kennen, das ist beschämend.

Nachdem Du ja schon drei Mal auf die Nase gefallen bist, ist es wohl nur schlüssig, dieses Lokal nicht mehr zu besuchen.
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13.05.2009 21:24 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

Jup... hätten die Bekannten dort nicht gefeiert, wäre ich dort auch nicht mehr hingegangen.

Man kann nichts fordern, das habe ich mittlerweile auch nachgeforscht. Mit einem Fünkchen Anstand und Einsehen, würden die es aber tun... wie dem auch sei. Ich habe denen eine E-Mail geschrieben und meine Bekannte war ebenfalls schon drin und hat mit denen gesprochen (kein Einsehen)
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13.05.2009 21:25 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

Dann hat sich ja meine PN an Dich von eben auch erledigt. Bleibt Euch nur, diese sachliche Kritik nach außen zu tragen und andere vor solchen Abenden zu warnen.
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13.05.2009 22:06 | von Radinn (187) | Registriert seit: 12.03.2009 | Ort: Monheim am Rhein | Beiträge: 1089

Hallo Treehamster, willkommen im Kreis auch von mir. Ich habe an Deine Beurteilung einen direkten Kommentar angehängt. Hat es dort in den letzten Jahren einen Pächterwechsel gegeben? Das könnte Sinn machen. So kann man einen guten urbayerischen Gasthof mit schönem Ambiente auch kaputtkriegen. Danke für Deine Bewertung, denn ich wäre möglicherweise auf die Idee gekommen, dort nochmal einzukehren. Das hat sich nun erledigt.
Eigentlich schade, denn der Abensberger Spargel lohnt jede Fahrt. Gruß Radinn
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13.05.2009 22:09 | von Radinn (187) | Registriert seit: 12.03.2009 | Ort: Monheim am Rhein | Beiträge: 1089

Radinn;37186
Hallo Treehamster, willkommen im Kreis auch von mir. Ich habe an Deine Beurteilung einen direkten Kommentar angehängt. Hat es dort in den letzten Jahren einen Pächterwechsel gegeben? Das könnte Sinn machen. So kann man einen guten urbayerischen Gasthof mit schönem Ambiente auch kaputtkriegen. Danke für Deine Bewertung, denn ich wäre möglicherweise auf die Idee gekommen, dort nochmal einzukehren. Das hat sich nun erledigt.
Eigentlich schade, denn der Abensberger Spargel lohnt jede Fahrt. Gruß Radinn


Sorry, hätte ich fast vergessen:

@Pfanni: Das Jungbräu hatte mal im Wettbewerb der bayerischen Küche gut abgeschnitten (unser kürzliches Thema). Das war auch ein Grund für den damaligen Besuch. Jetzt wäre es mir wohl so ergangen wie Dir nach Deiner Wahl aus der Broschüre.
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13.05.2009 22:34 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Radinn;37187
Sorry, hätte ich fast vergessen:

@Pfanni: Das Jungbräu hatte mal im Wettbewerb der bayerischen Küche gut abgeschnitten (unser kürzliches Thema). Das war auch ein Grund für den damaligen Besuch. Jetzt wäre es mir wohl so ergangen wie Dir nach Deiner Wahl aus der Broschüre.

Willst du dort heiraten ::))
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14.05.2009 12:04 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob sie sich so verhalten haben weil wir dort selten einkehren und nicht unbedingt "Geschäftsleute" sind... aber ich stelle nun mal hohe Ansprüche ans Essen und habe erst vor Kurzem im Remstal erlebt, wie ein hervorragender Service aussieht und herausragendes Essen schmeckt... und davon waren sie weit entfernt

Ich weiß aber nicht, wie es bei Einzelgästen aussieht, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das Essen da recht viel besser sein kann.

Ob es einen Pächterwechsel gab, kann ich nicht sagen... kann ich mir aber auch nur schwer vorstellen.

Ich bin am Überlegen, wo man noch so gutes Essen herbekommt. Mir fällt da nur der Hammermeier ein, auch wenn die wirtschaftein wenig bescheidener aussieht, das Essen ist super! (und ist direkt in Sandherlanden bei den Spargelfeldern). Es ist ein Familienbetrieb, der die Leute auch sehr herzlich und freundlich empfängt...
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14.05.2009 14:26 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

Nicole, es sollte eigentlich egal sein, ob ein einzelner Gast oder eine Gesellschaft dort auftaucht, auch, ob der Kunde ein Arbeitsloser oder ein Industriemanager ist.

Solange nicht entsprechend dem sozialen Stand unterschiedliche Preise verlangt werden, darf auch kein unterschiedlicher Service nach "Augenmaß" geleistet werden.

Und falls doch so krass unterscheiden wird, bitte, dann wird das Lokal halt nicht mehr besucht. Und ein entsprechernder Vermerk in die Bewertung eingearbeitet.
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14.05.2009 19:03 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

@DerSilberneLöffel
Dieser Ansicht bin ich auch, nur warum Andere hier eine so gute Erfahrung gemacht haben, kann ich nicht nachvollziehen. Daher mein Gedankengang...

Und mir sind noch ein paar mehr Gaststätten in der Gegend eingefallen, die auch eine hervorragende Küche haben und zur Spargelzeit Spargel anbieten (machen hier so gar die Pizzarien)... man muss also nicht verzichten ;)
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14.05.2009 19:24 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Treehamster;37219
@DerSilberneLöffel
Dieser Ansicht bin ich auch, nur warum Andere hier eine so gute Erfahrung gemacht haben, kann ich nicht nachvollziehen. Daher mein Gedankengang...

Und mir sind noch ein paar mehr Gaststätten in der Gegend eingefallen, die auch eine hervorragende Küche haben und zur Spargelzeit Spargel anbieten (machen hier so gar die Pizzarien)... man muss also nicht verzichten ;)

Komm doch mal zu uns nach Franken.
Hier haben wir viele gute Tips für dich
Gruss Heinrich
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14.05.2009 19:46 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

ououou... als Niederbayer müsst ich mich richtig überwinden ins feindliche Franggen zu kommen ;)

Wenn ich endlich wieder selbst Geld verdiene kann ich mich sicher besser den kulinarischen Erlebnissen in Deutschland widmen, momentan hapert es einfach am Geld, leider... Zur gegebenen Zeit komme ich aber gerne auf dein Angebot zurück
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14.05.2009 21:31 | von Radinn (187) | Registriert seit: 12.03.2009 | Ort: Monheim am Rhein | Beiträge: 1089

Pfannenschwenker;37188
Willst du dort heiraten ::))


Neeeee, das ist kein Thema. Der Grund wäre z.B. der Abensberger Spargel.

@Treehamster: Vielleicht hatten wir damals viel Glück oder der Service hat inzwischen rapide nachgelassen. Am Ambiente und auch Inhaberin hat sich zu damals lt. Internet offenbar nichts oder wenig geändert. Wir waren mittags relativ spät dort und es war schwach besucht. Die Alternative könnte der Kuchlmaier sein, wenn es unbedingt Abensberg sein soll?
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17.05.2009 19:49 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

Kuchlmeier ist mir unbekannt, aber wenn du den Kuchlbauer meinst, dann ja ;)
Den vergesse ich gerne, weil ich seit dem Umbau (der Jahre her ist) nicht mehr drin war.... das werden wir aber bald ändern, haben wir heute beschlossen.

Sehr zu empfehlen ist der Biergarten vom Kuchlbauer im sog. Stadl. Das Essen ist zwar nicht so gut wie im Restaurant (wie die Leute sagen...), aber es ist ein wunderschöner Biergarten!

Schade, dass die beste Brauerei der Stadt keine gute Gaststätte hat... dann könnte ich auch das Bier empfehlen... aber ich will es nicht schlecht machen, vielen schmeckt das Kuchlbauer Helle... ich bleib aber lieber beim dunklen Radler.
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21.05.2009 20:35 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

*arg* ich habe heute nochmal mit den Betroffenen gesprochen. Da ist ja noch einiges mehr an Unverschämtheiten passiert.

Alle Gäste waren schon weg, da wurde verlangt, dass der restliche Kuchen sofort mitgenommen wird (geht super auf dem Motorrad... zum Glück sind wir nochmal zurück gefahren...)

Die Gaststätte meinte, dass der Blumenschmuck am Tisch nicht schön sei (wie kann man nur?!) und man sollte im Sommer frische Blumen nehmen usw... das geht doch die nichts an!

Aber das Beste kommt nicht... also sich die Braut ein paar Tage später beschwert hat, meinten sie "Beim der nächsten Hochzeit wird es besser". Die Braut meinte dann, dass sie nicht nochmal heiraten will und die Servicedame vom Jungbräu hat daraufhin nur diesen Satz wiederholt!

Also echt... gut, dass ich nicht dabei war... mir wäre der Kragen geplatzt.
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21.05.2009 22:51 | von KurtMA (234) | Registriert seit: 22.10.2007 | Ort: Mannheim | Beiträge: 1603

Treehamster;37385
*arg* ich habe heute nochmal mit den Betroffenen gesprochen. Da ist ja noch einiges mehr an Unverschämtheiten passiert.

...

Also echt... gut, dass ich nicht dabei war... mir wäre der Kragen geplatzt.


Bist Du Dir sicher, dass da nicht die "Hochzeits-Crasher auf Pro 7" am Werk waren? ;-)
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22.05.2009 00:43 | von DerSilberneLoeffel (168) | Registriert seit: 31.08.2007 | Ort: Coburg | Beiträge: 2949

Ganz einfach: bei der nächsten demnächst stattfindenden Hochzeit wird dann die Presse mit eingeladen. Muss man halt rausfinden, wer sich in dem Hotel einbucht.... ;)
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22.05.2009 01:23 | von Pfannenschwenker (114) | Registriert seit: 31.10.2007 | Ort: Ebensfeld | Beiträge: 5861

Es ist natürlich sehr ärgerlich was euch da passiert ist,dies sollte bei keinem einigermasen gutem Wirt vorkommen.
Aber manchmal können einem Wirt aber auch die Gäste das Leben schwer machen.
Gruss Pfanni
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26.05.2009 10:04 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

Langsam aber sicher bin ich am überlegen, ob ich nicht noch eine zweite E-Mail senden soll. Mir selbst ist es nicht direkt aufgefallen, aber ich habe nicht weiter darauf geachtet, weil mich so viele Anderes gestört hat. Aber offenbar gab es mit der Sauberkeit arge Probleme.

Ich ziehe mir das nicht aus der Nase, es ist unglaublich. Keiner der Gäste hat etwas Positives zu berichten und jedes Mal kommt etwas Neues hinzu. Von der Schwester des Bräutigams, die selbst in der Gastronomie tätig ist und ihr Essen nach einem Bissen zurück geschickt hat, bis hin zu jetzt ... meinem Onkel mit einer chronischen Erkrankung, dessen Körper das verschmutzte Geschirr nicht so gut verarbeiten konnte wie die >>meisten<< Anderen.

Was meint ihr? Sollte ich nochmals eine E-Mail schreiben?

Ich kann es selbst kaum glauben, da der Jungbräu eigentlich eine sehr sehr gute Reputation hat!!! Woran kann das liegen, dass es trotzdem so unter aller Kanone ablief?!
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26.05.2009 21:09 | von salamander (0) | Registriert seit: 05.12.2008 | Ort: Westermarsch I | Beiträge: 189

Treehamster;37578
Langsam aber sicher bin ich am überlegen, ob ich nicht noch eine zweite E-Mail senden soll. Mir selbst ist es nicht direkt aufgefallen, aber ich habe nicht weiter darauf geachtet, weil mich so viele Anderes gestört hat. Aber offenbar gab es mit der Sauberkeit arge Probleme.

Ich ziehe mir das nicht aus der Nase, es ist unglaublich. Keiner der Gäste hat etwas Positives zu berichten und jedes Mal kommt etwas Neues hinzu. Von der Schwester des Bräutigams, die selbst in der Gastronomie tätig ist und ihr Essen nach einem Bissen zurück geschickt hat, bis hin zu jetzt ... meinem Onkel mit einer chronischen Erkrankung, dessen Körper das verschmutzte Geschirr nicht so gut verarbeiten konnte wie die >>meisten<< Anderen.

Was meint ihr? Sollte ich nochmals eine E-Mail schreiben?

Ich kann es selbst kaum glauben, da der Jungbräu eigentlich eine sehr sehr gute Reputation hat!!! Woran kann das liegen, dass es trotzdem so unter aller Kanone ablief?!


Hallo!

Am 13.5.hast Du von einer hochzeitsfeier berichtet,die ein wenig in die hose gegangen ist.Der service war schlecht,das schweinefilet nicht so toll,und weil der wirt die brautentführung versaubeutelt hat,wolltest Du schadenersatz einklagen.
Mittlerweile,14 tage später,geht´s schon um körperverletzung am onkel,und eigentlich möchtest Du,dass der betrieb von amts wegen geschlossen wird,wegen unsauberkeit oder ähnlichem.
Es ist ja durchaus legitim,sich zu ärgern.Nur:Wenn das ärgern so weiter geht,wirst Du in nicht allzu ferner zukunft dazu gezwungen sein,Deine vorwürfe vor gericht zu belegen,und das ist im nachhinein garnicht so einfach...

Gruss
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26.05.2009 21:33 | von Wollebart (130) | Registriert seit: 07.04.2008 | Ort: Ettlingen | Beiträge: 800

Treehamster;37578
Langsam aber sicher bin ich am überlegen, ob ich nicht noch eine zweite E-Mail senden soll. Mir selbst ist es nicht direkt aufgefallen, aber ich habe nicht weiter darauf geachtet, weil mich so viele Anderes gestört hat. Aber offenbar gab es mit der Sauberkeit arge Probleme.

Ich ziehe mir das nicht aus der Nase, es ist unglaublich. Keiner der Gäste hat etwas Positives zu berichten und jedes Mal kommt etwas Neues hinzu. Von der Schwester des Bräutigams, die selbst in der Gastronomie tätig ist und ihr Essen nach einem Bissen zurück geschickt hat, bis hin zu jetzt ... meinem Onkel mit einer chronischen Erkrankung, dessen Körper das verschmutzte Geschirr nicht so gut verarbeiten konnte wie die >>meisten<< Anderen.

Was meint ihr? Sollte ich nochmals eine E-Mail schreiben?

Ich kann es selbst kaum glauben, da der Jungbräu eigentlich eine sehr sehr gute Reputation hat!!! Woran kann das liegen, dass es trotzdem so unter aller Kanone ablief?!


Von dieser zweiten Mail kann ich Dir nur dringend abraten. Eher würde ich dazu raten, den Ball flach zu halten.

Zum einen ist es nämlich auch so, das sich solche Sachen, auch in der Verwandschaft, mit der Zeit hochkochen. Der eine erzählt das, der andere das, der dritte erzählt es weiter und baut noch eine Kleinigkeit ein, die der vierte schon als Tatsache weiterverbreitet.

Noch dazu, würdest Du diese Mail schreiben, würde mit Sicherheit eine Frage vom Wirt zurückkommen die ich hier schon einmal vorwegnehme: "Wenn die Schwester des Bräutigams selbst aus der Gastronomie stammt und ihr Essen nach dem ersten Bissen zurückgehen lies, warum haben dann alle anderen nicht ebenso reagiert? Hat denn diese Dame nicht gleich alle anderen vor dem schlechten Essen gewarnt? Wo hat sie denn ihre Gastronomieerfahrung her? usw. usf.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber das sind alles mögliche Gegenfragen.

Wieso der Abend so verlaufen ist, wie er verlaufen ist, dazu könnte ich nur mutmaßen, da gibt es sehr viele mögliche Gründe. Vielleicht gab es im Vorfeld schon irgendwelche Abstimmungsprobleme zwischen dem Brautpaar und dem Lokal, oder den Finanziers (meist die Brauteltern) der Feier und dem Lokal, oder, oder, oder.

Gruß´
Wolle
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28.05.2009 22:31 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

salamander;37610
Hallo!

Am 13.5.hast Du von einer hochzeitsfeier berichtet,die ein wenig in die hose gegangen ist.Der service war schlecht,das schweinefilet nicht so toll,und weil der wirt die brautentführung versaubeutelt hat,wolltest Du schadenersatz einklagen.
Mittlerweile,14 tage später,geht´s schon um körperverletzung am onkel,und eigentlich möchtest Du,dass der betrieb von amts wegen geschlossen wird,wegen unsauberkeit oder ähnlichem.
Es ist ja durchaus legitim,sich zu ärgern.Nur:Wenn das ärgern so weiter geht,wirst Du in nicht allzu ferner zukunft dazu gezwungen sein,Deine vorwürfe vor gericht zu belegen,und das ist im nachhinein garnicht so einfach...

Gruss


So ein Quatsch (ein paar Antworten auf diese Sachen finden sich meinen Posts weiter oben!)... Schadenersatz einklagen ist schon ein klein wenig etwas Anderes, als eine Wiedergutmachung vom Wirt zu fordern.

Dass es eine fahrlässige Körperverletzung ist, daran besteht kein Zweifel (wenn auch in extrem geringen Maße, sodass es bei der Polizei weniger von Belang wäre, sicherlich aber für Kontrolleure), aber ich will nicht, dass dieses Restaurant geschlossen wird (das habe ich auch schon weiter oben geschrieben...)

Ein wenig in die Hose gegangen ist stark untertrieben. Es gab so gut wie nichts, das diese Gaststätte richtig gemacht hat: Unfreundlich (auch unverschämt gegenüber Gäste und Brautpaar), unsauber, kein gutes Essen, Dekoration am Tisch Kacke, keine passende Örtlichkeit (gewünscht war Tanzfläche usw...), Heckmecken wegen Kuchen, Zahlen, Bestellungen nicht oder extrem spät gekommen usw. usf. das ist schon lange nicht mehr ein wenig...

@Wollebart
Nein, es schaukelt sich nicht hoch, da Tante (nicht mal meine Tante ;) ) und Onkel keine Verbindung zueinander haben. Es sind Einzelberichte. Es gibt noch vieles mehr, das ich hier noch gar nicht geschrieben habe... u.a. auch, dass zwischen unserer Gesellschaft Unterschiede zu den übrigen Gästen gemacht wurden (da sind allerdings die offensichtlichen Dinge Kleinkram, deshalb führe ich das hier nicht weiter aus)

Und wenn der Wirt diese Fragen stellen würde, müsste ich schon stark an ihm zweifeln. Aber man wird ja immer wieder überrascht. Wenn ich ihm antworten würde, wo die Dame arbeitet würde er wohl ziemlich blöd aus der Wäsche gucken :D Und zum Rest: Dann würde er nicht wissen, was Anstand ist... aber das erwarte ich auch gar nicht mehr von ihm... *stichl*

Aber im ernst... ich seh schon... ihr habt da mehr Erfahrung und es würde wenig bringen nochmal zu schreiben.

Vor dem Gericht hätte ich weniger angst, da haben zu viele Leute in meiner Familie Rückrat. Es wäre also nicht nur meine Aussage... (Anwalt ist auch in der Familie :P )
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29.05.2009 01:16 | von salamander (0) | Registriert seit: 05.12.2008 | Ort: Westermarsch I | Beiträge: 189

Hallo!

Du schreibst,eine "Rechtlich gestützte entschädigung einfordern" (Deine worte) sei etwas anderes als "Schadenersatz einklagen" (Meine worte).Das sehe ich nicht so,es sei denn,Du möchtest den wirt durch permanente öffentliche anschuldigungen so unter druck setzen,dass er in irgendeiner form bezahlt,um sich freizukaufen.Dafür kennt unser rechtssystem wiederum andere begriffe.
Ich wollte nur einen guten rat geben.Als staffage für dubiose angelegenheiten stehe ich nicht zur verfügung.
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29.05.2009 02:45 | von Gelöschter Benutzer

Dieser Beitrag wurde gelöscht.
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27.07.2009 22:09 | von Tandy (0) | Registriert seit: 27.07.2009 | Ort: Bad Aibling | Beiträge: 1

So seh ich dich auch... also wenn da alles schief geht, dann muss ja jemand was sagen. Ich wohne hier in Bayern, München Nähe und ich würde nicht sagen, dass hier schlechte Restaurants häufig sind.. find es eigentlich ganz gut und wenn nicht muss man sich beschweren.
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28.07.2009 00:24 | von Treehamster (5) | Registriert seit: 13.05.2009 | Ort: Abensberg | Beiträge: 61

Sorry, ich habe nicht mitbekommen, dass hier noch gepostet wurde.

Du schreibst,eine "Rechtlich gestützte entschädigung einfordern" (Deine worte) sei etwas anderes als "Schadenersatz einklagen" (Meine worte).Das sehe ich nicht so,es sei denn,Du möchtest den wirt durch permanente öffentliche anschuldigungen so unter druck setzen,dass er in irgendeiner form bezahlt,um sich freizukaufen.Dafür kennt unser rechtssystem wiederum andere begriffe.
Ich wollte nur einen guten rat geben.Als staffage für dubiose angelegenheiten stehe ich nicht zur verfügung.

Das ist noch immer vollkommen aus der Luft gezogen. Wie schon früher gesagt, habe ich die Wirtschaft nicht angeschrieben und gesagt, dass ich hier bewertet habe und ich die Bewertung abändere, falls ich etwas bekomme. Sie hatten die Chance, dazu Stellung zu nehmen und wenn sie es für gerechtfertigt halten einen Ausgleich bereit zu stellen, aber erpressen ist nicht meine Art.
Ich habe GEFRAGT, ob es gerechtfertigt ist eine Wiedergutmachung zu fordern und ob es dafür rechtliche Grundlagen gibt. Ich habe nichts, von einklagen gesagt, das ist dein Wortlaut, nicht meiner. Recht zu haben, heißt nicht immer das vor Gericht oder per Staatsanwalt einzufordern! Wenn ich diese zweite Mail geschrieben hätte und es gäbe eine rechtliche Grundlage, so hätte ich darau verwiesen. Aber ich schreibe doch keine E-Mail in der wegen sowas drin steht, dass man mit meinem Anwalt die weiteren Belange besprechen kann, oder dass ich eine bestimmte Summe dafür verlange, dass ich es auf sich beruhen lasse... das ist kompletter Unsinn und habe ich nie behauptet, sondern es wurde interpretiert. Insofern kann es gar keinen öffentlichen Aufstand geben bei uns in der Stadt und daraus folgt, dass kein Druck in diese Form geben kann und auch keine Zahlungen! Im Übrigen ist eine Wiedergutmachung nicht immer Geld...

Wollte ich diese Leute unter Druck setzen, so hätte ich sie hierher eingeladen. Was ich aber eigentlich wollte, war eine Stellungnahme auch zum Thema Sauberkeit, das ganz neu aufgekommen ist und so nicht stehen gelassen werden sollte.

Wer irgendwo reininterpretiert, dass ich erpressen will oder jemanden unter Druck setzen will um irgendetwas abzustauben, liegt schlicht und ergreifend falsch und interpretiert Dinge hinein, die nicht da sind.

Ich persönlich kann es zudem nicht verstehen das 25 Personen den ganzen Abend mit dem Kopf genickt haben sollen, und nichts gesagt wurde.

Doch, das kann ich sogar sehr gut nachvollziehen. Es ging hier schließlich um eine Hochzeit und will man sich da tatsächlich über das Essen beschweren? Oder darüber, dass man nicht tanzen kann, vor allem, da man nicht weiß, was vereinbart war? Nein, das macht man nicht, das gehört sich einfach nicht.

Das es unsauber zugeht kann ich persönlich aus diesem Internetauftritt nicht erkennen, die müssen ja "Blendend" drauf sein

Natürlich sieht man das durch den Internetauftritt nicht, dort stellt es sich als kleines Nobelrestaurant dar, aber dafür lässt schon allein der Service zu Wünschen übrig. Das mit der Sauberkeit hat mich persönlich auch geschockt, denn obwohl ich bisher unzufrieden war, so habe ich bis zu diesem Vorfall nichts Negatives in Bezug auf Sauberkeit gehört... nachdem ich Jahre zuvor das letzte Mal dort war, war der Vorfall gelinde gesagt kaum zu glauben.

Dass es seinen Ruf als "kleines Nobelrestaurant" in Abensberg nicht verdient hat, zeigt sich auch, da sie sich nach der Beschwerde nicht einmal entschuldigt haben, oder auf meine E-Mail reagiert haben... zum Service gehört es auf die Belange der Kunden einzugehen...

Es gibt noch immer einen Unterschied zwischen Fragen über das eigene Recht stellen und Recht (oder Unrecht) bis auf´s Letzte auszufechten.

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