Danke, für diese Klarstellung!
Macht bitte weiter so.
31.01.2012 | Autor Dirk Baranek (73) | Intern | Kommentare (21)
Vor knapp einer Woche erschien auf der Website des Magazins CICERO eine Kolumne von Til Knipper mit dem Titel "Keine Kompromisse mehr". Die kann man hier lesen. Darin äußerte Herr Knipper seine Skepsis gegenüber Restaurantbewertungen von "Amateuren". Nur Profis seien zu einer klaren Bewertung fähig, an der man sich orientieren könne.
Da wir direkt in dem Artikel genannt werden, haben wir uns entschlossen, bie CICERO direkt in einem Kommentar unsere Ansicht zu diesen Thesen zu veröffentlichen. Dies ist uns aber nicht gelungen, weil die Admineinstellungen der Website so scharf konfiguriert sind, dass unser Kommentar immer als "Werbung" klassifiziert wurde. Nun gut, Cicero muss selbst wissen, wie sie das handhaben. Jedenfalls haben wir unseren Kommentar per Mail an die Redaktion geschickt, erhielten aber darauf bisher keine Antwort. Deswegen veröffentlichen wir ihn jetzt hier.
Unser Kommentar zu dem Artikel von Till Knipper
Hallo. Da wir in dem Artikel direkt angesprochen werden und nicht mit allen darin geäußerten Thesen einverstanden sind, hier ein paar Gedanken dazu.
Unserer Meinung nach ist die grundsätzliche Ablehnung von Restaurantbewertungen durch Nichtprofis aus zwei Gründen falsch.
Zum einen: schon immer haben sich normale Gäste eine Meinung über Restaurants gebildet und diese kommuniziert. Unter Bekannten, Kollegen und Freunden wurden diese Erfahrungen verbreitet. Nun hat sich einfach die Reichweite vergrößert und obendrein erhalten die Gastronomen selbst endlich einen Einblick, was über sie geredet wird. Im Grunde ist das alles also nichts neues.
Zum anderen bestreiten wir, dass die gastronomische Qualität, und das ist ja die Grundthese des Artikels, durch die Bewertungsplattformen nivelliert wird. Woher diese Annahme? Im Gegenteil schafft erst die Transparenz durch die Meinung der Vielen die Möglichkeit, gastronomische Fehlleistungen öffentlich zu machen und damit zumindest mittelfristig zu eliminieren.
Unserer Meinung nach bedarf es nicht unbedingt professionellen Wissens, um sich ein Urteil über gastronomische Leistungen zu erlauben. Denn die Gäste denken eben so, wie sie denken. Das sollen sie jetzt nicht mehr veröffentlichen dürfen? Ja, am besten sollen sie erst gar keine Meinung mehr haben dürfen? Merkwürdige Logik.
Allerdings: ja, auch der Leser/Nutzer solcher Plattformen sollte in der Lage sein, die vorgefundenen Urteile seinerseits abzuwägen und einzuordnen. Daher gehört die Transparenz über die Kritiker zum Konzept der Seite dazu. Es ist eben ein Unterschied, ob ich eine Bewertung eines "Einmalbewerters" vor mir habe oder eines verdienten Mitglied der Community mit dutzenden qualifizierter Bewertungen – zu der, nebenbei bemerkt, zumindest bei uns viele Brancheninsider gehören. Ob dafür ein Name nötig ist, das bestreiten wir. Man sollte sich an den Pseudonymen nicht allzusehr abarbeiten. Namen sind Schall und Rauch. Das ist bei den Profis, die zudem noch viel intranparenter sind, gar nicht anders.
Richtig so!!! Der Gast selbst entscheidet, ob er ein Restaurant ein zweites mal besucht. Was hat der gemeine Gast von einer Kritik, mit der er nichts anfangen kann? Nichts! Hier schreiben Gäste für Gäste :)
Genau richtig!
Die gehen doch teilweise gar nicht in diverse Lokale da es unter Ihren Niveau ist, obwohl man dort richtig gut essen kann .
Bin mal gespannt, ob mein "Kommentar" dort überhaupt erscheint, dort herrscht ja Zensur ^^ Alleine die Kolumne vom Til spiegelt das sehr schön wieder: Ein kleiner Teil bestimmt das Urteil für die anderen, und das muss ihnen dann auch gefallen...
das ist diegleiche Problematik , die auch bei den sogenannten weinkrikern zu erkennen ist ,
auch hier wird vorgegeben was gut ist und der " Laie " zu trinken hat . wenn man dann einige dieser Weine in einer Blindverkostung mit Weinen nicht so namhafter Weingütern testet ,
zweifelt man diese Ergebnisse an , manchmal erfährt man auch dass die bwertungen bei den weinkrtikern offen und nicht verdeckt erfolgen . da ist die Meinung praktisch vorgegeben.
Auch bei Rk und den gastroführern scheint hier der Unterschied zu liegen.
Stuart Pigott drückt es bei Weinen so aus " vertrauen Sie ihrer Zunge " und genau so soltten wir es als RKler sehen
„Profitester“ mögen in der ganz oben angesiedelten Gastronomie vielleicht (auch das wage ich noch anzuzweifeln) eine kleine Berechtigung haben. Bei der Masse der Gastronomiebetriebe ist und bleibt der Gast selbst DAS ausschlaggebende Kriterium! Nur um den Gast dreht sich der ganze Betrieb, nur für diesen Gast wird gekocht und damit hat schließlich auch dieser Gast zu entscheiden ob es im gefällt und er wieder kommt oder eben nicht! Was nützt es einem gastronomischen Betrieb, wenn ein Profitester ihn für sehr gut befindet aber die Gäste „mit den Füssen abstimmen“ und zum Mitbewerber gehen!
Danke für diese Klarstellung und wer bitte liest schon Cicero!
Der Gast sollte weiterhin selbst entscheiden. Immerhin ist er alleine das "ausschlaggebende" Kriterium dafür, ob er ein Restaurant ein weiteres mal besucht.
Bitte weiter so.
ich denke das zielt eher in eine andere Richtung. Es sollte nur noch Profitester geben die dann nur in Sterne-Restaurants gehen und der Kluengel unter sich bleibt. Was mir hier gefaellt ist die Tatsache dass Lokale und Restaurants jeder Couleur getestet werden. Von Testern die so schreiben dass man gleich versteht was los ist. Das macht restaurant-Kritik.de aus. Jeder der in einem Restaurant etwas zu sich nimmt und sich eine Meinung darueber bildet, ist ein Tester der diese seine Meinung auch kund geben darf/soll. Ende..!!
Cicero war schon im Lateinunterricht schwer verdaulich ;-) Das passt ja zu der "abgehobenen" Meinung gleichnamiger Zeitung! Ich glaube, dass jeder, der über ein bisschen Geschmack verfügt, sich durchaus eine Meinung bilden kann und diese auch kundtun sollte. Wie manche "Sterne", "Kochmützen" etc. zustande kommen, ist ja hinlänglich bekannt. Wenn dann ein gutes Restaurant nur wegen nicht vorhandener Cloches oder Christoffel-Silbers abgewertet wird, zeigt sich ja schon die Zielgruppe... Ich jedenfalls vertraue meiner Zunge und meinem Wohlbefinden im Restaurant und das teile ich gerne weiter mit. Ich habe schon in so manchem Sternerestaurant schlechter gegessen, weil der Sternträger lieber im Fernsehen auftritt. Ich bin froh, dass es ein Forum, wie RK gibt! Weiter so!
Wenn ich in Deutschland unterwegs bin, verlasse ich mich gerne auf die Bewertungen in RK. Allerdings schaue ich genau nach, wer die Bewertungen verfasst hat. Es geht dabei nicht allein um die Kompetenz, sondern auch darum, ob der Tester einen ähnlichen Geschmack wie ich hat. Darum bin ich noch nie enttäuscht worden.
Restaurant-Kritik ist eine wichtige Plattform. Zum einen für den Gast denn dafür ist es gedacht. Gäste schreiben für Gäste. Zum anderen für den Gastronom, denn es gilt hier diesem ein Spiegelbild seiner Leistung vor zu halten. Nur so kann er lernen. Was antworten denn die Gäste auf die Frage "Hat´s geschmeckt" Antwort, Ja, aber gesehen hat man diese dann oft nicht mehr. So kann der Koch seinen Stil nicht ändern. Dafür gibt es genug Beispiele. Kritik ist offen, ehrlich und sachlich konstruktiv anzubringen. Dann hilft es beiden Seiten.
Warum sollte man sich nach den "Profis" orientieren??! Wer garantiert mir, dass sie recht haben und meinen Geschmack auch treffen? Es hört sich ja ziemlich diktatorisch und herablassend an... Seitdem ich mich einige Male nach deren Empfehlungen orientiert habe und auf die Nase gefallen bin, lese ich deren Kritiken erst gar nicht mehr. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deshalb finde ich RK sehr gut, da hier unterschiedliche kritische Meinungen aus verschiedenen Perspektiven beschrieben werden. Und zu unterschiedlichsten Locations, auch zu denen, die keine "Sterne" oder Auszeichnungen besitzen und vielleicht gerade deswegen besser als die hochgepriesenen IN-Locations sind. Und wenn man einmal Mitstreiter mit ähnlichem Geschmack auf RK-Platform gefunden hat, kann ja nix mehr schief gehen, oder?
Der Cicero-Autor entmündigt sich - möglicherweise, ohne es zu wollen - doch selbst. Seiner Lesart nach nimmt er alles hin, was ihn einem Restaurant geschehen kann. Er akzeptiert, wenn andere am Nebentisch bevorzugt bedient werden, er akzeptiert schlechtes Essen, ohne dies zu kritisieren, weil er als Laie sich dazu nicht berufen fühlt und Profis ran müssen, die ihm sagen, ob es ihm geschmeckt hat oder nicht. Welch ein merkwürdiges Denken. Zudem - uralter Spruch - muss ich nicht kochen können, um zu sagen, dass eine Suppe versalzen ist. Also: Tiefer hängen!
Und Zustimmung zu allen bisherigen Diskussionsbeiträgen hier zum Thema Cicero!
In einem Punkt hat der Cicero-Autor Recht: bei jeder Kritik, egal ob Film-, Restaurant- oder sonstige Kritik, darf man nicht blind auf das positive oder negative Ergebnis hören, sondern muss für sich selbst die relevanten Aussagen herausfiltern (was der eine positiv bewertet, kann für einen anderen auch ein negatives Kriterium sein). Warum jetzt allerdings der Profikritiker verlässlicher sein soll als eine Privatperson, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn der Privatkritiker eine negative Bewertung abgibt, weil er sich schlechter behandelt fühlt als die Gäste am Nachbartisch, kann ich das sogar noch eher herauslesen als wenn der Profikritiker ein Restaurant zerreist, weil der Besitzer nicht willens war, Anzeigen im Blatt zu schalten ...
Ich habe schon häufig die Erfahrung gemacht, daß sog. Profikritiker ein Restaurant als sehr gut bewertet haben es aber in der Realität dann doch ganz anders war. Dadurch bin ich schon oft enttäuscht worden. Ein "normaler" Gast hat meistens noch andere Bewertungskriterien als die Profis. Die Kritiken von mehreren Privatpersonen geben in der Regel ein realistischeres Bild ab.
Profikritiker : wer ist den Til Knipper ??? seine Artikel sind doch auch nichts besonders , schreibt halt über alles und nichts !!! Und Geschmack ist verschieden !!! und berichten werde ich nur aus meinen Erfahrungen !!!!( nicht von hören und sagen )
Der Kolumnist Knipper sitzt hier auf einem verdammt hohen Ross, wenngleich Kolumnen ja durchaus zum Widerspruch anregen oder gar auffordern sollen! Es sei allerdings dahingestellt, ob er dies überhaupt beabsichtigt hat.
Die Behauptung, nur Profis seien zu einer klaren Bewertung fähig, ist allerdings kompletter Blödsinn. Genau so gut könnte ich behaupten, alle professionellen Theaterkritiker seien verhinderte oder gar erfolglose und gescheiterte Schauspieler bzw. alle professionellen Restaurantkritiker hätten zweier linker Hände wegen nicht einmal die ersten sechs Wochen ihrer Kochlehre überstanden. So wie Herr Knipper in Sachen Kinokritik von Kino King Knut verrissene Filme vorzugsweise besucht, mache ich seit Jahren einen Riesenbogen um von sogenannten "Restaurantprofis" hochgejubelte Restaurants. Nach mehreren Enttäuschungen in diesem Zusammenhang hatte ich den Eindruck, dass diese Herren (eine Dame war allerdings auch darunter) ähnlich wie der Blinde von der Farbe sprachen bzw. schrieben und in erster Linie auch ihr eigenes wohl sehr geringes Ego mit den veröffentlichten Kritiken mächtig aufblasen wollen.
Ich habe während meines Studiums regelmäßig während der Semesterferien in sehr renommierten Schweizer Hotels gearbeitet, koche seither auch sehr gerne selber und bin aufgrund meiner Kenntnisse und Erfahrungen sehr wohl in der Lage, eine fundierte (und auch faire) Restaurantkritik abzugeben. Zumal mich der Eigner des Restaurants als ganz normalen Gast behandelt, mir seine normalen Speisen offeriert und serviert, während Profikritikern, vor allem den bekannteren, häufig der sprichewörtliche Zucker in den A.... geblasen wird.
Dem Kolumnisten sei schlussendlich noch ins Stammbuch geschrieben: auch für sogenannte Profikritiker gibt es keine "Eintrittshürde"; sie brauchen nur ein wie auch immer geartetes Blatt oder Podium, das ihnen ihre Kritik in des Wortes wahrster Bedeutung abkauft! Und dass es im Herr ebendieser Profikritiker (oder auch der Kolumnisten) jede Menge "etwas schwieriger Personen" gibt, wird er sicher nicht bestreiten können.
Wenn Herr Til Knipper schreibt "Keine Kompromisse mehr" drängt sich mir nach dem Lesen der Kolumne die Frage auf, warum schreibt die Kolumne nicht ein Profi? Das wahllose Aneinanderfügen von Unzureichlichkeiten des täglichen Lebens ist doch keine Kolumne wert. Meine Frage zu den Profis unter den Kritikern im Gastrogewerbe ist, was muß ein Profikritiker als Berufsvoraussetzung mitbringen, Abschluß bei der IHK? Also hat ein Kritiker für "Sternelokale" auch einen Stern, oder kann ein 1 Sterne Koch überhaupt die Leistung eines 3 Sterne Kochs beurteilen? Der Vorteil des Amateurikritikers ist, er ist über den Erhalt von "Gefälligkeiten" vor seinem Besuch erhaben und schreibt dem Gastwirt nicht vor welche Weine auf der Karte stehen müssen. Gut finde ich auch die RK Antwort und die Kommentare hier.
N.B. Leider habe ich bis jetzt in keinem Restaurantführer die Namen der Tester und die Häufigkeit der Besuche, geschweige das Datum derselben gesehen.
Ich habe Restaurants besucht, die in renomierten, professionellen Restaurantführern lobend erwähnt wurden und war tief enttäuscht. Desgleichen war ich Speisen in Restaurants, die in renomierten, professionellen Restaurantführern nicht einmal erwähnt wurden oder werden, die aber sicherlich Sterne, Hauben, Kochlöffel und was da so alles verteilt wird, verdient hätten.
Über eines bin ich mir bei Amatuer-Kritikern, wenngleich man hier auch zwischen den Zeilen lesen muss, sicher: Sie sind nicht bestechlich. Vor 25 Jahren war ich mit einem Freund in einem hier nicht zu nennenden Steak-Haus. Während wir speisten, notierten wir beide etwas in kleine Papierblöcke und erhielten prompt eine Flasche Rotwein auf Kosten des Hauses, da man offensichtlich unsere Urlaubsplanung für Restaurant-Kritik hielt.
Dass es mancher Amatuer-Kritik auf diesem Portal sowohl an Aussagekraft, als auch an Fachlichkeit mangelt, sei unbestritten. Wie gesagt, hier muss zwischen den Zeilen gelesen werden.
Es gibt so viele Berufe, die vom Aussterben bedroht sind. Möglicherweise fürchten die Profis, ihnen könnte der Absolutheitsanspruch abhanden kommen.
Mit welcher Begründung Herr Til Knipper den - aus seiner Sicht - Amateuren die Berechtigung absprechen kann, die Leistung und Qualität eines Restaurants nach einem Besuch beurteilen zu können, entzieht sich meiner Kenntnis. De facto ist es doch so, dass (fast) jeder Gast sich nach einem Besuch eines gastronomischen Betriebes (als bewusst allgemeine Formulierung) seine Gedanken macht, wie er diesen Besuch empfunden hat. Das sind subjektive Eindrücke, die auch von der Tagesform hüben wie drüben abhängen können.
Früher hatten die Gäste kaum eine Chance, Ihre Eindrücke einer größeren Öffentlichkeit mitzuteilen. Das Medium war primär die Mund-zu-Mund-Propaganda im Kreis der Freunde und Verwandten. Aus derselben Quelle oder Restaurantführern bezog der potentielle Gast seine Informationen oder er war nur auf Werbung, Speisekarte, äussere Anmutung eines Lokals o.ä. angewiesen.
Nicht gezählt sind die Reinfälle, die diese Gäste dabei erlebt haben, weil sie sich auf Empfehlungen inkl. Restaurantführer oder erste Eindrücke verlassen hatten. Mir ist es oft in speziell einem Restaurantführer (Name will ich bewusst nicht nennen) aufgefallen, dass die Leistungen der Küche anlässlich eines Besuches stark kritisiert und regelrecht verrissen wurden, aber immer noch recht gut benotet und nicht abgewertet wurde. Umgekehrt wird ein Restaurant derselben Stadt in hohem Maße gelobt und bekommt aber dieselbe Wertung / Note. Woher soll ein potentieller Gast jetzt nach diesen professionellen Kritiken wissen, wohin er gehen soll?
Heute, im Zeitalter der Internetportale, haben sich die Möglichkeiten der Verbreitung von Informationen massiv vergrößert. Gäste können sich dadurch vor einem Restaurantbesuch viel mehr Informationen beschaffen als früher. Bei diesen Informationen von Amateuren ist er vor dem oben skizzierten Hintergrund letztlich aber weder besser noch schlechter gestellt. Natürlich gibt es unter den sogenannten Amateuren eine Vielzahl Kritiker, die ihre Eindrücke in wenigen Sätzen wiedergeben; manchmal müssen Rezensionen auch übersetzt werden. Das erlebt der User bei RK tagtäglich. Aber wo ist das Problem. Je häufiger User Bewertungen bei RK einstellen, umso besser sollten die Rezensionen und Bewertungen auch langfristig werden. Und je häufiger sich User bei RK informieren, lernen sie, mit den Bewertungen, Renzensionen und somit den Informationen umzugehen.
Man bekommt mit der Zeit ein Gespür, wie Rezensionen für den eigenen Geschmack zu bewerten sind und ob ein beschriebenes Lokal meiner Zielgruppe, meinen Vorstellungen und Erwartungen entsprechen könnte.
Und dabei sind die sogenannten Profis auch nicht immer die große Hilfe.
Das gilt hinsichtlich der Gastronomen genauso für Kritiken sowohl aus dem einen wie auch dem anderen Lager. Restaurantkritiker der professionellen Art haben Sterneküchen ruiniert. Amateurhafte Gäste haben durch Informationsweitergabe bei anderen Lokalen dafür gesorgt, dass Gäste ausgeblieben sind. Umgekehrt gilt das natürlich genauso.