Mal wieder ein bunter Strauß an aktuellen gastronomischen Fundstücken aus dem Web. Heute unter anderem: auf privaten Feiern darf in der bayerischen Gastronomie doch geraucht werden. Offenbach prüft ein Bewertungssystem für schwarze Hygieneschafe. In Italien soll es 5.000 Restauants der Mafia geben.
Rauchverbot Bayern: Streit um Schlupflöcher
Nach dem Volksentscheid hat Bayern jetzt das strengste Nichtraucherschutzgesetz in der Gastronomie Deutschlands. Es geht eigentlich gar nichts mehr, keine Raucherkneipe, kein Raucherzimmer. Nur noch unter freiem Himmel darf gepafft werden in der Gastronomie. Dachte sich die Volksinitiative, die aber nicht mit den findigen Gastronomen gerechnet hat, so ein Bericht in der
Süddeutschen Zeitung. Ausnahme wird sein: Private Feiern oder was man so "Geschlossene Gesellschaften" nennt. Denn: nach einer Verfassungsgerichtsentscheidung gelten echte geschlossene Gesellschaften als Privatbereich - ohne Zugriffsrecht für den Staat. Allerdings sollen dieses Mal "offene geschlossene Gesellschaften" wie Raucherclubs nicht erlaubt werden.
Offenbach prüft "Bewertungssystem"
Immer mehr Städte wollen offenbar die Ergebnisse des städtischen Hygienedienstes öffentlich machen. Jetzt prüft auch Offenbach eine solche Möglichkeit, wie
op-online berichtet. Ein Gemeinderat hat den Antrag gestellt, "ob und wie sich ein öffentlich einsehbares Bewertungssystem im Lebensmittel- und Gastronomiebereich“ einführen lässt. Dabei gibt es aber unterschiedliche Ansätze. Bevorzugt wird von der zuständigen Ministerin wohl eher, die Guten auszuzeichnen. Über die Schlechten soll der Mantel des Schweigens gebreitet werden ...
Mängel reklamieren, aber richtig
Wer Mängel an einer Leistung im Restaurant feststellt, sollte sich beschweren. Aber wie geht das genau, was kann man reklamieren? Wer Zweifel hat, wie man sich korrekt verhält, dem sei dieser Ratgeber-Artikel beim
Deutschlandfunk empfohlen. Basiert auf Tipps der Verbraucherzentrale NRW und deren Juristin ...
Vor dem Urlaub: Die Sache mit dem Trinkgeld
Vor Reiseantritt hier bei
WELT Online noch ein paar ausführliche Tipps, wie das so ist mit dem "tip" - also dem Trinkgeld. Denn: andere Länder, andere Sitten. Daher mal reinlesen: wer will sich schon mit einem peinlichen Auftritt unbeliebt machen?
Bald wieder da: Gaststätte "Aktivist" in Eisenhüttenstadt
Sozialismus und Gastronomie - irgendwie hat das nicht zusammengepasst, damals, in der DDR. Wer das Pech hatte, seinerzeit ein solches Lokal aufsuchen zu müssen, der hat gelitten. Die Westler waren entsetzt vom Kommandoton und dem mickrigen Angebot und die DDR-Mitarbeiter mögen die Planwirtschaft verflucht haben, der es einfach nicht gelang, ein kundenorientiertes Programm zu liefern. Egal, vorbei, Geschichte. Allerdings war die DDR eben auch für viele Jahrzehnte die Lebenswelt von Millionen Menschen, auch mit glücklichen Stunden. Die haben sie unter anderem in dem damals wohl berühmten Lokal "Aktivist" in Eisenhüttenstadt erlebt. Das musste 1991 schließen, wird jetzt aber zum Leben erweckt, wie man diesem tollen
Bericht der Lausitzer Rundschau entnehmen kann.
Italien: Die Restaurants der Mafia
Was müssen wir in diesem Artikel auf
ZEITOnline lesen: 5.000 Restaurants sind in Italien in der Hand der Mafia? Auweia! In den Großstädten soll es jedes fünfte Lokal sein. Warum das so ist? Vermutlich lässt sich in kaum einer Branche besser Schwarzgeld waschen ...
Regensburg: China-Restaurant wehrt sich gegen Verleumdung
Sehr merkwürdige Geschichte, die da in
Regensburg passiert. Ein Unbekannter streut seit Monaten Gerüchte, in einem chinesichen Restaurant seien 20 tote Katzen in der Kühltruhe gefunden worden. Nichts dran, sagen die Besitzer und haben jetzt Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Hamburg: fast in die Pleite mit Baustelle
Ziemlich hart, was dem Inhaber des syrisch-arabischen Restaurants
Grill of Arabia in Hamburg grade passiert. Mir nichts dir nicht wurde ihm eine Baustelle vor die Nase gesetzt, wie
Epoch Times berichtet. Die Folge: er steht kurz vor der Pleite. Aber will sich das nicht bieten lassen und hat aber nicht viel Aussicht auf Entschädigung. Was lehrt uns das? Manchmal ist man der Willkür ausgeliefert und muss sehen, wo man bleibt. Mies.